Anti Slut Defense (ASD)

Die Anti Slut Defense (oder kurz „ASD“) ist wahrscheinlich einer der Hauptgründe, an denen der ungezwungene Sex zwischen Mann und Frau regelmäßig scheitert. Daher wird der folgende Artikel einen kurzen Überblick darüber geben, was die Anti Slut Defense genau ist bzw. wie sie zustande kommt und mit welchen Mechanismen du sie aushebeln kannst.

Der Begriff Anti-Slut Defense wird in der internationalen Seduction-Community für ein Verhalten der Frau verwendet, bei welchem sie wenigstens ein Angebot auf Sex ablehnt, schlimmstenfalls sogar ein gezielt asexuelles Verhalten an den Tag legt. – Fast so, als hätten sie keinen Spaß an Sex.

Frauen lieben Sex

Eines vorab: Frauen lieben Sex. Tatsächlich lieben sie ihn nicht weniger als wir Männer sondern im Zweifel sogar etwas mehr. Jeder, der auch nur ein bisschen Erfahrung im Verführen von Frauen sammeln durfte, wird dies uneingeschränkt bestätigen.

Allein schon biologische Gründe können hieran keinen Zweifel lassen: Das Überleben der Menschheit wäre nur schwer zu sichern, wenn Frauen weniger oder gar kein Interesse an Sex hätten. Und wenn du mir das immer noch nicht glaubst, empfehle ich dir das folgende Buch zur Abendlektüre: Women on Top. Spätestens nach dem Genuss dieser Lektüre wirst du keinen Zweifel mehr an den schmutzigen Phantasien JEDER Frau haben.

Frauen lieben also Sex – nicht weniger als wir Männer.

Ursprung der ASD

Woher kommt dann aber die Anti Slut Defense?

Die Anti Slut Defense rührt daher, dass Frauen – im Gegensatz zu uns Männern – Konsequenzen aus dem Sex mit einem Mann erwarten bzw. sogar zu erwarten haben. Diese Konsequenzen sind einerseits sozialer und andererseits biologischer Natur. Das sorgt dafür, dass die „Kosten des Sexes“ für Frauen deutlich höher sind als für uns Männer.

1. Soziale Konsequenzen

Die sozialen Konsequenzen lassen sich auf die einfache Erklärung reduzieren, dass auch heute noch eine Frau, die mit unterschiedlichen Partnern Sex hat, als Schlampe gebrandmarkt wird.

2. Biologische Konsequenzen

Die biologischen Konsequenzen beruhen naturgemäß primär auf dem Fakt, dass Frauen vom Sex schwanger werden können. Eine Fähigkeit, die uns Männern bisher noch völlig abgeht. 😉

Aus diesen beiden Konsequenzen-Kategorien lassen sich dann entsprechend zwei Formen der Anti Slut Defense ableiten: Die soziale und die biologische ASD.

It’s a game!

Ähnlich wie die männliche Ansprechangst sind die weiblichen Befürchtungen hinsichtlich der o.g. Konsequenzen nicht mehr ganz zeitgemäß:

  1. Kann eine Frau im Schutze der Anonymität einer Großstadt mit zahlreichen unterschiedlichen Partnern Sex haben, ohne dass jemand jemals davon erfahren muss und sie verurteilen könnte.
  2. Dank zahlreicher zuverlässiger und nebenwirkungsarmer Verhütungsmethoden kann eine moderne Frau heutzutage durchaus Sex haben, ohne biologische Konsequenzen in Form einer Schwangerschaft befürchten zu müssen. Das Gleiche gilt natürlich auch für sexuell übertragbare Krankheiten.

Dennoch ist es deine Aufgabe, einen angemessenen Umgang mit den Sorgen deiner Freundinnen zu etablieren und zu pflegen! Es ist deine Aufgabe, dem Mädchen die Ängste zu nehmen und ihnen ein Gefühl von Sicherheit und Schutz zu gewähren, das ihnen erlaubt, sich in deiner Gegenwart fallen zu lassen.

So sind eben die Spielregeln und wenn du sie akzeptierst, kannst du mitspielen. Wenn du die Sorgen und Ängste jedoch nicht ernst nimmst oder zu überspielen versuchst, wirst du enttäuschende Reaktionen ernten.

It’s a game; so play it!

Anti Slut Defense überwinden

Der grundsätzliche Schlüssel zur Überwindung der Anti Slut Defense besteht darin, die Frau dazu zu bringen, den Sex mit dir zu begehren und ihn gleichzeitig als „erlaubt“ zu empfinden.

Und einer Frau das Gefühl zu vermitteln, dass der Sex mit dir „erlaubt“ ist, ist die wahre Herausforderung, wie du dir denken kannst.

Um einer Frau das Gefühl des „Erlaubtseins“ von Sex vermitteln zu können, gibt es sechs grundsätzliche Techniken, die ich dir im Folgenden näherbringen werde.

I. Isolation

Die wohl bekannteste Technik ist die der Isolation. Isolation bedeutet nichts anderes, als dass du für ein wenig Privatsphäre mit deinem Mädchen sorgst. Indem du Sie beispielsweise etwas von ihren Freundinnen entfernst, wird sie sich weniger beobachtet und verurteilt fühlen und sich dementsprechend leichter bei dir fallen lassen können.

Dabei musst du sie nicht unbedingt in ein Hotelzimmer oder einen sonst abgelegenen Ort bringen. In einer Disko oder einem Club kann es schon ausreichen, sie ein paar Meter weiter in eine Sitzecke zu begleiten, um so ein wenig sozialen Druck von ihr zu nehmen.

II. Hartnäckigkeit

Eine weitere sehr einfache Technik zur Überwindung der Anti Slut Defense ist Hartnäckigkeit. Hartnäckigkeit sollte hierbei in etwa wie folgt verstanden werden: Mit der Verführung fortfahren, ohne wirklich auf ihren Widerstand zu reagieren / ohne ihren Widerstand wirklich zu berücksichtigen.

Aber bitte: Hier solltest du das richtige Maß finden. Hartnäckigkeit darf nicht den Eindruck von Verzweiflung vermitteln und sollte keinesfalls zu rechtlichen Problemen führen! Der Willen der Frau ist in jedem Fall zu achten und zu respektieren. Wenn sie nicht möchte, möchte sie nicht.

Verstehe den spielerischen Charakter des Games und der damit verbundenen Techniken: Einem spielerischen Widerstand darf auch immer spielerische Hartnäckigkeit entgegengesetzt werden. Wenn es dir noch schwerfällt, spielerischen von ernst gemeintem Widerstand zu unterscheiden, solltest du lieber etwas früher aufgeben, um dir Probleme vom Hals zu halten!

Als gute Daumenregel wird ein dreimaliger Versuch angesehen. Wenn du dreimal versucht hast, den Widerstand der Frau zu überwinden und jeweils gescheitert bist, solltest du aufgeben und dich anderen Frauen zuwenden.

III. Social Value

Es liegt auf der Hand, dass gerade die soziale Anti Slut Defense stark von dem Social Value beeinflusst wird, den die Frau dir beimisst. Kurzum: Wenn du in den Augen der Frau über mehr Social Value verfügst, hat sie weniger soziale Konsequenzen zu befürchten, also wird ihre soziale Anti Slut Defense geringer ausfallen.

Es lohnt sich also, neben einem gepflegten Äußeren auch auf ein insgesamt sozial intelligentes Verhalten zu achten. Gerade gegenüber ihren Freundinnen kannst du so einen guten Eindruck hinterlassen, der es deinem Mädchen wesentlich leichter machen wird, dir zu vertrauen.

IV. Als Player wahrgenommen werden

Ich möchte an dieser Stelle nicht in vollem Umfang auf den Madonna-Hure-Komplex eingehen. Das werde ich bei anderer Gelegenheit tun.

„Madonna-Hure-Komplex“

Um den Madonna-Hure-Komplex in seinem vollen Ausmaß zu verstehen, empfehle ich an dieser Stelle nochmals das Buch „Befreiung zur Lust“ von Nancy Friday.

Im Groben geht es darum, dass Männer seit Jahrtausenden dazu neigen, Frauen in die zwei Kategorien „Madonna“ und „Hure“ einzuordnen. Dem liegt die Grundannahme zugrunde, dass „gute, reine, saubere“ Frauen („Heilige“) für die Ehe und die Erziehung der Kinder geeignet sind. Wohingegen es auch andere Frauen gibt, die viel ungezwungenen Sex mit vielen verschiedenen Partnern haben. Diese sind in den Augen vieler Männer dann „Schlampen“ oder gar „Huren“.

Alle Frauen sind Schlampen; keine Frau ist eine Schlampe!

Als Pick Uper hast du wahrscheinlich schon von unserer Maxime gehört: Alle Frauen sind Schlampen.

Und das ist auch gut so! Die Sexualität der Frau ist nicht minder ausgeprägt und auf Wohlgefühl ausgerichtet als unsere männliche.

Und wenn alle Frauen Schlampen sind, sind alle Frauen auch keine Schlampen, denn eine Bezeichnung wie „Schlampe“ orientiert sich immer an einer (hier: scheinbaren) Norm. Eine Schlampe ist also immer nur eine Schlampe relativ zu anderen Frauen. Wenn es aber keine entsprechende Norm gibt sondern alle Frauen diese Phantasien und Träume haben, gibt es auch keine Huren oder Madonnen.

Erschreckend ist, dass über die Jahrtausende auch Frauen selbst diese Kategorisierungen übernommen haben und somit ihre eigene und die Sexualität anderer Frauen missbilligen, unterdrücken oder gar verurteilen. So ist es besonders interessant zu beobachten, wie neidische Freundinnen deinem Mädchen schnellen und ungezwungenen Sex ausreden. Wenn die Mädels manchmal wüssten, wie doppelzüngig ihre Freundinnen sind…

Frauen gamen auf 2 Arten

Das führt dazu, dass Frauen selbst zwei Sorten von Game etabliert haben:

Sobald sie dich als potenziellen Beziehungspartner wahrnimmt, wird sie sich tendenziell zurückhaltender oder in Einzelfällen sogar asexuell geben. Denn sie nimmt an, dass du als Beziehungspartnerin eine Heilige und keine Hure willst. Also zeigt sie sich auch eher von ihrer Madonna-Seite.

Falls sie dich aber als Player wahrnimmt, der primär an einem Austausch Sex gegen Sex interessiert ist, wird es ihr leichter fallen, sich dir gegenüber sexuell zu verhalten.

Tools

Wie schaffst du es also, von ihr als Player wahrgenommen zu werden?

Grundsätzlich solltest du dich ihr gegenüber sexuell geben. Denn dadurch vermittelst du ihr nicht nur, dass du selbst an Sex interessiert bist. Sondern du vermittelst der Frau auch, dass du ihr wahres sexuelles Wesen wahrnimmst. Du respektierst und achtest sie damit als eine selbstbewusste Frau, die Sex genießt.

Hierdurch wird sie keinen Grund mehr sehen, ihr wahres Wesen zu verschleiern und sich unnatürlich zu geben. Du verhilfst ihr also auch zur Entfaltung ihrer wahren Persönlichkeit. Unterschätze das nicht!

Um dich sexuell zu geben, solltest du die folgenden Techniken einbeziehen:

  1. sexuelle Eskalation,
  2. die Weiblichkeit ihres Körpers genießen,
  3. den Augenkontakt sexualisieren,
  4. Sex Talk und
  5. sexuelles Flirten.

V. Sexuelle Qualifikation

Sexuelle Qualifikation beruht auf dem Ansatz, dass die Frau für sexuelles Verhalten dir gegenüber belohnt werden sollte. Wann immer sie sich also dir gegenüber sexuell gibt, solltest du dieses Verhalten mit einem Kompliment belohnen. Das wird sie ermutigen, sich dir gegenüber weiterhin ihrer wahren Natur entsprechend zu öffnen.

Im Umkehrschluss solltest du unnötige Verschlossenheit ansprechen, als unattraktiv ansprechen und damit disqualifizieren. Auch das ist ein Schritt hin zu direkter und offener Kommunikation.

VI. Sexuelles Reframing

Eines der wichtigsten Werkzeuge, um die Anti Slut Defense zu überwinden, ist das Reframing der Gesamtsituation. Du solltest der Frau zu verstehen geben, …

  1. …, dass du diskret bist,
  2. …, dass du ungezwungen und offen eingestellt bist,
  3. …, dass du sie nicht für ihre Sexualität verurteilst sondern ihre selbstbewusst-sexuelle Art schätzt,
  4. …, wie gut du ihre Situation sozialer Verurteilung verstehen kannst und
  5. …, wie du vermeidest, dass sie irgendwelchen sozialen Konsequenzen ausgesetzt wird.

Hierfür eignen sich besonders kleine Geschichten, mit deren Hilfe du die Wahrnehmung der Frau dahingehend beförderst, dass ihre Anspannung und Sorge vor sozialer Verurteilung sich zunehmend zerstreuen.

Fazit

Frauen lieben Sex und haben nicht weniger Spaß daran und Sehnsucht danach als wir Männer. Aufgrund einer völlig fehlgeleiteten sexuellen Konditionierung werden Frauen in bestimmten Situationen jedoch ein Angebot auf Sex ablehnen, obwohl sie selbst Lust darauf haben. Dieses Verhalten wird in der Seduction-Community als „Anti Slut Defense“ bezeichnet – die Frau fürchtet soziale Konsequenzen, da sie als „Schlampe“ wahrgenommen werden könnten.

Um dieser für dich ungünstigen Entwicklung entgegenzuwirken, gibt es eine Reihe von Techniken wie Isolation, Hartnäckigkeit, Social Value, die Wahrnehmung als Player und Sexuelle Qualifikation.

Deutlich zielführender als irgendwelche konkreten Techniken ist jedoch auch hier dein InnerGame. Und hier musst du dir selbstkritisch die folgende Frage stellen: Bist du wirklich ok damit, dass Frauen sexuelle Wesen sind? Wenn du nämlich selbst tief in dir noch an den Madonna-Hure-Komplex glaubst, wirst du Frauen für sexuelles Verhalten insgeheim verurteilen.

Erst wenn du selbst Frauen als sexuelle Wesen wahrnimmst und ihre selbstbestimmte Sexualität nicht nur zu respektieren sondern auch zu lieben weißt, wirst du ihr auch ihre Ängste und Sorgen nehmen können.

Und darin besteht doch die Kernaufgabe jedes Mannes gegenüber einer Frau: ihr ihre Sorgen, Ängste und Befürchtungen zu nehmen und ihr deine Stabilität zum Anlehnen zu geben.

Sie wird es dir auf ihre ureigene und instinktive weibliche Art zu danken wissen.

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