Auf Frauen anziehend wirken – Teil 3

3 sexy Babes
Foto: Flickr, Thomas S.

Im dritten Teil der Artikelserie geht es heute um meine Lieblingstechnik – “Kino”.

Kino ist hierbei nur die etwas umgänglichere Abkürzung für den sperrigen Begriff Kinästhetik und bezeichnet im Kontext der Verführung das koordinierte Berühren der Frau.
In einfachen Worten ausgedrückt: Kino anzuwenden bedeutet, die Frau zu berühren. Es ist demnach DIE nonverbale Verführungstechnik überhaupt.

Wenn der Kussversuch geblockt wird

Die meisten Männer vernachlässigen gerade diese Technik. Wenn sie eine Frau kennen lernen und sich mit ihr treffen, unterhalten sie sich mit ihr, bewahren aber eine Grunddistanz zur Frau. Sie denken, dass sie der Frau nicht zu nahe kommen dürfen, weil es aufdringlich und ihr unangenehm wäre.
Stattdessen denken sie in “Meilensteinen”: Wann kann ich ihre Hand halten? Wann sollte ich sie küssen? Ist sie schon soweit? Wann werden wir den ersten Sex haben?
Diese Fragen kreisen ständig in ihrem Hirn herum und machen es ihnen teilweise unmöglich, dem Gesprächsverlauf angemessen zu folgen. Dabei sollten sie doch das Gespräch eigentlich sogar führen. Wenn dann der Ende des Abends gekommen ist, denken sie sich: Jetzt muss ich sie auf jeden Fall küssen und wundern sich dann, wenn die Frau völlig überrascht ist und sie auf ihrer Wange landen.

Gewöhnung und Verführung

Der Schlüssel liegt hier im fehlenden Kino.
Denn hierdurch gewöhnt sich die Frau frühzeitig an deine Berührungen und wird nicht erst durch den Kuss-Versuch überrascht. Durch das regelmäßige und gesteigerte Berühren der Frau signalisierst du ihr wiederum Selbstbewusstsein, da du dich ihr gewachsen fühlst und deinen eigenen Fähigkeiten als Verführer vertraust. Die Frau wird dich dadurch von Anfang an als sexuell wahrnehmen und nicht als potenziellen “besten Freund” abtun. Zu wenig Kino ist die häufigste Ursache dafür als bester Freund zu “enden”.

Regeln

Deswegen ist nichts wichtiger als das Mädchen frühzeitig und ständig im Verführungsprozess zu berühren. Du solltest aber einige Dinge beachten:

  1. Lasse deine Berührungen nicht künstlich oder aufgesetzt wirken, sondern natürlich in das Gespräch und dein sonstiges Handeln einfließen. Bsp: Wenn ihr beide über einen Witz lacht, legst du ihr den Arm die Schulter.
  2. Koordiniere dein Kino so, dass du soziale Zwänge achtest. Es sollte deiner Angebeteten nicht unangenehm sein, wie du sie in der Öffentlichkeit berührst.
    Bsp.: Du solltest ihr auf offener Straße nicht unbedingt in den BH fassen. Solche intimen Berührungen bleiben auf ungestörte Zweisamkeit beschränkt.
  3. Steigere dein Kino konsequent und logisch.
    Bsp.: Unmittelbar nach dem Kennenlernen mit einem gezielten Griff zwischen ihre Beine dein Kino zu beginnen, ist mehr als nur suboptimal. Stattdessen solltest du beiläufigen natürlichen Berührungen beginnen (am Oberarm, dem Ellenbogen) und dich erst im Laufe des Kennenlernens und der Verführung steigern.

Nähe aufbauen

Kino ist deswegen ein ständiger Begleiter im Verführungsprozess – von der ersten vorsichtigen Berührung am Oberarm während des Kennenlernens bis zu intimen Berührungen, die letztlich in den gemeinsamen Sex münden.
Der erste Kuss oder Sex werden so keine Meilensteine mehr, die es zu fokussieren und erreichen gilt, sondern logische Konsequenzen deiner Berührungen. Denn es fällt dir viel, viel leichter eine Frau zu küssen, die du problemlos schon den ganzen Abend immer mal wieder in den Arm genommen oder hochgehoben oder auf deinem Schoß sitzen hattest.
Du kannst mit dieser Steigerung der Berührungsreize der Frau langsam und gezielt Nähe, Kuss und Sex aufbauen.

Kino lässt sich auch wunderbar mit “Push & Pull” verbinden: Durch Kino signalisierst du Nähe (“Pull”), die du im Wechsel auch wieder entziehen kannst (“Push”), z.B. um so dein verbales “Push” zu untermauern.

Berühre jeden immer!

Wenn es dir noch schwer fällt, eine Frau frühzeitig zu berühren, kannst du das am Anfang ganz leicht üben:
Beschränke deine Berührungen nicht auf zu verführende Frauen, sondern berühre alle Menschen. Das schafft während einer Unterhaltung Nähe, Verbundenheit und Vertrauen. Nicht umsonst ist es bei vielen Geschäftsleuten mittlerweile anerkannt.
Vor einigen Jahren habe ich viele Geschäftsleute aus Osteuropa und dem Nahen Osten kennen gelernt. In diesen Ländern ist es unter Geschäftsleuten üblich, sich nicht nur die rechte Hand zu geben, sondern den Gegenüber auch noch mit der linken Hand am rechten Arm bzw. Oberarm zu berühren.
Mittlerweile sehe ich diese Technik auch in Deutschland viel öfter und ich selbst habe sie mir seitdem angewöhnt.
Deswegen lasse Berührungen in jede Unterhaltung einfließen: Berühre deinen Gesprächspartner am Oberarm, wenn du seine ungeteilte Aufmerksamkeit möchtest. Fasse ihn an die Schulter, wenn du Mitgefühl verstärken willst. Hilf der alten Dame die Treppen hoch, indem du ihren Arm leicht stützt. Etc.

Hier ist noch ein interessanter Artikel zum Thema.

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3 Gedanken zu „Auf Frauen anziehend wirken – Teil 3“

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