Die Macht des Cold Approach

Der Colad Approach ist das wichtigste Werkzeug des Daygamers. Warum das so ist und warum der Cold Approach dem Warm Approach prinzipiell vorzuziehen ist, erfährst du in diesem Artikel.

Was ist ein Cold Approach

Ein Cold Approach liegt immer dann vor, wenn das Mädchen dich vorher nicht gesehen hat.

Im Gegensatz dazu liegt ein Warm Approach vor, wenn das Mädchen dich vorher wenigstens wahrgenommen hat. Es reicht eigentlich schon aus, dass die Frau dich nicht bewusst sondern nur unbewusst (periphär) wahrgenommen hat (Reticular Activating System – „RAS“).

Warum ist der Cold Approach so wirkungsvoll?

Der Cold Approach ist aus genau diesem Grund so wirkungsvoll: Das Target hat dich vorher nicht gesehen.

Denn dieser Umstand hat drei Dinge zur Folge:

  1. du hast der Frau vorher keinen Value gegeben
  2. du setzt dich einem größeren Risiko aus
  3. die Frau kann sich nicht vorbereiten – ungekünstelt

1. Du setzt dich einem höheren Risiko aus

Wenn du vorher Blickkontakt mit der Frau hattest oder sie dir vielleicht sogar zugelächelt hat, gehst du ein statistisch geringeres Risiko ein, abgewiesen zu werden – scheinbar, wie ich später noch zeigen werde. Da das menschliche Ego Abweisungen als schmerzhaft empfindet, gehst du mit einem Cold Approach ein bedeutend höheres Risiko ein.

Die Frau weiß (zumindest unbewusst), dass du mit dem Cold Approach ein höheres Risiko eingegangen bist, und ist tendenziell eher von dir beeindruckt, wenn du auf sie zugegangen bist, ohne vorher ein Zeichen von ihr abzuwarten. Das Resultat ist höhere Anziehung; von Beginn des Sets an.

Bei Pick Up gilt also genauso wie bei Poker oder Investing: High Risk, high Reward!

Du setzt dich einem größeren Risiko aus, hast dafür aber die Chance auf ein besseres Ergebnis – bessere Frauen, leichtere Sets im Anschluss an den Approach etc.

2. Du hast der Frau vorher keinen Value und keine Attention gegeben

Die Währung in der Welt der Frauen ist Attention – Aufmerksamkeit:

Wir Männer versuchen unser Biologie entsprechend, Sex zum niedrigstmöglichen Preis zu erhalten. D.h. geringstmöglicher Aufwand (Zeit, Geld, Aufmerksamkeit) für das Ergebnis Sex.

Frauen hingegen versuchen ihrer Biologie entsprechend Aufmerksamkeit (Attention) zum niedrigstmöglichen Preis zu erhalten. D.h. so viel Aufmerksamkeit aus so vielen Männern wie möglich herauszuholen, ohne dafür Sex als Gegenleistung geben zu müssen.

Eine Frau wird einen Mann immer bis zum letzten Tropfen Aufmerksamkeit ausmelken, ohne ihm Sex zu geben, wenn sie es kann.

Der beste Beweis dafür sind Orbiter: Die Frau hat erkannt, dass dieser Typus Mann bereit ist, viel Aufmerksamkeit zu geben, ohne dass sie sich final zum Sex verpflichten müsste.

Wenn du dich also für den Warm Approach entscheidest, hast du der Frau schon etwas Aufmerksamkeit und Value gegeben, indem du sie vorher angesehen hast. Sie weiß dadurch unterbewusst schon zwei Dinge über dich:

  1. Du gibst vor dem Sex bereits eindeutige Aufmerksamkeit und
  2. du misst ihr einen gewissen Value bei, ohne sie zu kennen.

Beim Cold Approach hingegen gibst du der Frau vor dem Opener weder Attention noch Value. Wenn du es im Set richtig anstellst, muss sie sich deine Aufmerksamkeit erst verdienen und wirst du ihr nur sehr spärlich Value geben.

3. Die Frau kann sich nicht vorbereiten

Dass schöne am Daygame ist, dass du die Frau so triffst, wie sie wirklich ist: in ihrem Alltag, ungekünstelt und nicht verkleidet.

Das im krassen Gegensatz zum Nightgame, wo die meisten Frauen Stunden vorher damit beschäftigt sind, das Bestmögliche aus sich herauszuholen und jeden noch so kleinen Makel an sich zu verschleiern.

Diesen Unterschied auf der Makroebene kann man ein bisschen auf die Mikroebene Approach übertragen.

Wenn dich für einen Warm Approach entscheidest und vorher Blickkontakt o.ä. hattest, gibst du der Frau etwas Zeit, sich vorzubereiten. Natürlich kann sie nicht noch einmal schnell zu Make Up oder Lady Shaver greifen. Aber sie hat dennoch eine Sekunde oder zwei Zeit um zu realisieren, dass sie sich nun von ihrer besten Seite zeigen muss.

Beim Cold Approach hingegen, erwischt du die Frau oftmals unvorbereitet. Sie kann ihren gewohnten Skripten weniger leicht folgen und wird demnach ungekünstelt und echter erscheinen.

Erfahrungen aus den Coachings

In den Coachings gibt es immer mal wieder jemanden, der generell auf Signale von Frauen wartet, ehe er sie im Daygame approacht.

Es handelt sich dabei oftmals um sehr gut aussehende Teilnehmer, die entsprechend stark in ihr optisches Erscheinungsbild ego-investiert sind.

Die Ergebnisse sind dadurch oftmals überschaubar: Diese Good Looking Guys sprechen meistens nur Frauen an, die unter ihrer eigenen Liga spielen. Und selbst in dieser Liga haben sie meist keine guten Statistik.

Meine eigenen Erfahrungen

Da ich relativ viel Daygame mache und beinahe jeden Tag selbst draußen bin, verwende ich naturgemäß alle Werkzeuge, die mir zur Verfügung stehen.

Da ich selbst kein Good Looking Guy bin sondern eher im Durchschnitt rangiere, bekomme ich relativ selten ein IOI. Wenn ich allerdings eines bekomme, nutze ich es auch und mache einen Warm Approach.

Aber auch bei mir halten sich die Ergebnisse sehr in Grenzen. Selten wird aus einem IOI wirklich eine Nummer oder gar ein Date.

Ich habe sogar schon häufig die Erfahrung gemacht, dass ich trotz eines eindeutigen IOIs einen Korb bekomme. Teilweise mit beinahe schon brüskierten Reaktionen der Targets.

Das liegt meines Erachtens daran, dass Frauen ihre IOIs kaum steuern können.

Ich werde in den Fällen der harten Rejections wahrscheinlich ein IOI von einer Frau bekommen haben, die sonst überhaupt nicht verfügbar war. Vielleicht war sie verheiratet oder frisch in einer sehr glücklichen Beziehung. Das sagt mir das IOI ja gerade nicht.

Deswegen halte ich den Warm Approach für keineswegs per se sicherer oder weniger riskant.

Das Mittel der Wahl für Daygamer sollte immer der Cold Approach bleiben.

Wenn du noch Probleme mit dem Cold Approach hast, schreibe mir in die Kommentare, warum.

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