Meine Nachbarin

Wie dir sicherlich aufgefallen ist, habe ich bisher praktisch keine Field Reports veröffentlicht. Da ich aber in den letzten 8 Monaten teilweise wirklich sehr lustige Approaches bzw. Sets hatte, möchte ich ab und zu mal eine dieser Geschichten zum besten geben. Heute starte ich mit einer, die sich gerade erst gestern zugetragen hat.

Reapproach HB7

So habe ich gerade gestern erst meine Nachbarin (HB7) reapproacht, die wir im Folgenden „A“ nennen wollen. Reapproacht deswegen, weil ich mich schon einmal an ihr versucht hatte und es dementsprechend eine kleine Vorgeschichte gibt:

Vorgeschichte

Die Geschichte mit A begann eigentlich schon irgendwann im Oktober des letzten Jahres. Sie hat mir von Anfang an optisch gefallen, ist einigermaßen clever und nicht unbedingt auf den Mund gefallen. Dementsprechend habe ich sie von Anfang an relativ aggressiv gegamet.
Damit fuhr ich prinzipiell auch gut, denn es kam immerhin zu insgesamt drei kleineren Dates mit leichtem Kino.

zu wenig eskaliert

Leider war meine Eskalationsangst zu dieser Zeit noch sehr ausgeprägt, sodass ich im Rahmen dieser drei Dates viel zu wenig eskaliert bin. Ich habe mir einfach einen zu großen Kopf darüber gemacht, wie ich mit einer geblockten Eskalation durch die eigene Nachbarin umgehen würde – in Gegenwart und Zukunft. Das ist natürlich im Prinzip Schwachsinn, muss aber von jedem erst für sich erkannt werden. Und die Eskalationsangst wird ja mit der Zeit auch besser.

Folge: Attraction sinkt rapide

Auf jeden Fall bin ich im Rahmen der drei Dates eben viel zu wenig eskaliert und danach war einfach die Luft raus. Ich habe gemerkt, wie meine Attraction langsam sank und sie mir gegenüber langsam respektloser wurde. Das war für mich dann das Zeichen, dass es höchste Zeit war für einen Freeze Out. Ich stellte jegliches Invest ein und kümmerte mich circa drei Monate lang um mich selbst und andere Mädchen.

Freeze Out

Der Freeze Out schien langsam Wirkung zu zeigen, denn ich bekam über Dritte mit, dass sie sich nach meinem Verbleib erkundigt hatte. Vor einigen Wochen stand sie dann auch plötzlich in meinem Büro und drückte mir ein (für mich mäßig interessantes Gespräch) rein. Von diesen Aktionen ließ ich mich noch nicht ködern.

Invest ihrerseits

Dann trafen wir uns aber eines freitags in der Mittagspause zufällig in der örtlichen Fußgängerzone. Sie nahm mich von sich aus in den Arm und regte einen Spaziergang an, den sie sogar noch mit einem Kaffee krönen wollte. Während des Spaziergangs qualifizierte sie sich wieder und sexualisierte das Gespräch auch leicht. Da ich das von ihr als Ködertaktik kenne, bin ich nicht sonderlich darauf eingegangen und habe mich stattdessen desinteressiert und kühl gegeben. Den vorgeschlagenen gemeinsamen Kaffee lehnte ich mit Verweis auf die fortgeschrittene Zeit ab.

Jede Erfahrung mitnehmen!

Ich werte diese Aktionen ihrerseits insgesamt allerdings positiv: Sie hatte sich in den letzten zwei Wochen eher bemüht gehabt. Also wollte ich den Reapproach wagen. Schon allein, um die Erfahrung mitzunehmen…

Komfortzone erweitern

Der Erfahrung wegen habe ich mir auch vorgenommen, etwas aggressiver ranzugehen und gleich mal mit einem Kracher zu starten. Denn erstens erweitern solche „riskanten“ Approaches die Komfortzone, sodass einem vergleichbare oder weniger riskante Approaches in Zukunft leichter fallen. Zweitens sorgen sie gleich mal wieder für eine gewisse Attraction bei dem Mädel. Und drittens schaffen sie ja schließlich auch tolle Geschichten, die man hinterher zum Besten geben kann. Und das ist mir mittlerweile das Wichtigste geworden: Mir die epischen Geschichten meines Lebens selbst zu erschaffen.

eine “denkwürdige” Rasur

Als sie mir die Tür öffnete und wir uns begrüßt hatten, sagte ich daher: “Ich habe mich gerade intim rasiert und musste dabei unwillkürlich an dich denken.“ Was übrigens auch stimmte. Tatsächlich hatte ich mich gerade von Kopf bis Fuß rasiert und dabei unter der Dusche just an sie denken müssen, woraufhin ich den spontanen Entschluss zum Reapproch gefasst hatte.

und my epic experience

Ich hatte aber nicht mit den folgenden Vorgängen gerechnet:

Denn A lächelte, trat beiseite und eröffnete mir den Blick auf eine  Frau, die sie mir als ihre Mutter vorstellte. Diese reagierte auch eher missmutig auf die von mir geäußerte Begründung für meinen Besuch. Wobei ich das allerdings weglächelte und sie umso herzlicher (aus der Ferne) begrüßte.

meine Reaktion

Ich hielt das weitere Gespräch entsprechend kurz; A und ich verabredeten uns noch für einen späteren Zeitpunkt, ehe ich mich abwendete und ging. Ich erlebte das weitere Gespräch aber auch eher in einem Zustand geistiger Umnachtung. Das ist absolut normal, wenn man so eine Erfahrung zum ersten Mal macht. Da ich das mittlerweile weiß, stehe ich sowas auch mal ein paar Minuten durch, ehe ich weiterziehe.
Denn dadurch habe ich solche Ausfallerscheinungen nie wieder in dieser Intensität.

Fazit – ein voller Erfolg

Was?, wirst du jetzt fragen. Wo war das denn bitte ein voller Erfolg? Er hat weder das Mädchen bekommen, noch gelayt oder wenigstens etwas anderes Zählbares herausgeholt.

Aber das ist nur eine Frage der Erwartungshaltung:

Bei genauer Betrachtung war eigentlich klar, dass etwas in dieser Art passieren würde, wenn man so einen riskanten Approach zum ersten Mal wagt. Es ist wirklich wie Schicksal: Jedesmal, wenn ich etwas Neues oder Riskantes versuche, klappt es entweder perfekt oder ich falle voll auf die Schnauze. Ein Zwischending scheint es bei mir nicht zu geben. Aber das ist ok und gehört zur Lernkurve dazu. Du musst auf die Schnauze fallen, damit du weiterkommst. Deswegen werte ich jeden riskanteren Approach stets als vollen Erfolg. Denn ich habe ja meine Angst überwunden und meinen Teil zum Erfolg beigetragen. Insofern war der Approach schon ein voller Erfolg.

Genau das bekommen, was ich wollte

Und im Endeffekt habe ich doch genau das bekommen, was ich wollte: eine episch gute Geschichte, die ich bis an mein Lebensende an jedem Weihnachtsfest erzählen kann. Das ist wertvoller als jeder Lay. Aber das muss man erst einmal verstehen!

Insofern ist es kein Misserfolg gewesen sondern ein voller Erfolg. Nicht nur wegen der Erfahrung sondern auch, weil ich genau das bekommen habe, was ich wollte: an epic story. :-)

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