Wenn du nicht weißt, warum deine Entwicklung stagniert

Hallo Brüder,

nachdem ich in meinem letzten Beitrag einen Überblick darüber abgegeben habe, wo ich mit meinem Game stehe und wie ich dorthin gekommen bin, möchte ich euch heute etwas zu einem speziellen Pick-Up-Problem schreiben: Wenn du nicht weißt, warum deine Entwicklung stagniert.

Game variieren, wenn es stagniert

Vielleicht kennt ihr das Problem ja: Ihr geht regelmäßig raus, überwindet eure Ängste, variiert euer Game, geht sogar die schwierigsten Approaches an und kommt an einem bestimmten Punkt dennoch nicht weiter. Da Pick Up mittlerweile ein sehr umfassendes Instrumentarium an Techniken und Verhaltensgrundsätzen für Innergame und Outergame aufbietet, variiere ich den Einsatz dieser flexibel, um dann statistisch überprüfen zu können, ob meine Ergebnisse durch die Veränderung besser oder schlechter wurden. Diese Vorgehensweise hat sich für mich persönlich bewährt, obwohl es sicherlich effektivere Methoden gibt. Aber es muss ja zu mir passen…
Auf diesem Wege gelingt es mir auch grundsätzlich regelmäßig, einen Entwicklungsschub zu generieren.

nur Körbe

Allerdings klappt das nicht immer. Es gab eine Phase, in der ich vor zwei Monaten einfach nicht mehr weiter kam: Ich ging jeden Tag raus, um an meiner Ansprechangst zu arbeiten, ich öffnete auch die „riskantesten“ Sets und legte mir langsam aber sicher eine teflonbeschichtete Außenhülle zu, an der jede Form von Ablehnung zunehmend abperlte. Und dennoch wurden meine Ergebnisse nicht besser sondern eher noch schlechter. Ich begann langsam zu variieren und Innovationen einzubauen, aber irgendwie tappte ich im Dunkeln. Mein Game stagnierte weiter. Gut, dass ich mittlerweile die erwähnte Teflonschicht hatte, denn an Ablehnung mangelte es nicht. 😉

Erster Anlaufpunkt: Lair

Und dennoch fühlte ich, dass mir zu meinem Sprung auf das nächsthöhere Level nur noch eine Kleinigkeit fehlte. Vielleicht ein Gedanke, der meine innere Einstellung abrunden musste, oder eine Technik, die meinen verdienten Erfolg herbeiführen würde. Mein erster Anlaufpunkt war natürlich das Lair, in dem ich bereits viele Gleichgesinnte getroffen hatte und wir uns gegenseitig Tipps gaben. Ich stellte meinen Brüdern mein Problem vor und erhielt den einen oder anderen (teilweise auch sehr guten) Ratschlag. Meine Entwicklung schien sich kurzzeitig zu bessern, stagnierte dann aber wiederum auf dem vormaligen Plateau.
An diesem Punkt wurde mir klar, dass ich nicht nur einen objektiven Beobachter brauchte, sondern einen objektiven Beobachter mit ausreichender Daygame-Erfahrung. Ich wollte ein Daygame Coaching in Anspruch nehmen.

Teuer ist nicht unbedingt gut

Ich muss allerdings noch vorausschicken, dass ich mich mit der Buchung von bezahlpflichtigen Leistungen sehr zurückhalte. Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass so unglaublich viel kostenfreies Material im Internet verfügbar ist, dass man nicht reflexartig nach professioneller Hilfe suchen sollte. Denn eines muss auch klar sein: Viele der zahlreich vertretenen Anbieter von Seduction-Seminaren und –Workshops, genießen in der Szene allenfalls einen zweifelhaften Ruf. Wenn man sich das Game mancher selbsternannter Gurus anschaut, könnte man versucht sein, alte Glaubenssätze wieder hervorzukramen.

meine Ansprüche an ein Coaching

Aber im Lair hatte ich durch einen glücklichen Zufall bereits Doktor Daygame kennengelernt gehabt. Er zeichnete sich in früheren Lairtreffen bereits durch seine unaufgeregte und bodenständige Art aus und war immer gern bereit, Anfängern den einen oder anderen Hinweis zu geben. Und das in einer Art, die man als überaus sensitiv bezeichnen kann.
Und gerade Letzteres ist mir persönlich wichtig: Ich kann durchaus mit Kritik umgehen und habe das auch im Pick Up schon oft genug unter Beweis gestellt. Dennoch handelt es sich bei Pick Up um ein hochsensibles Thema, bei dem ich keinen Coach möchte, der mich rüde oder gar respektlos behandelt und in Sets schmeißt.
Nein, ich wollte einen Coach, der mein Game als solches anerkennt und mir die Feinheiten beibringt, die erforderlich sind, um Blockaden zu lösen.

Doktor Daygame

Das wusste Doktor Daygame und er wurde meinen Erwartungen in jeder Hinsicht gerecht: Er interessierte sich für meine Wünsche und Ziele, meinen aktuellen Entwicklungsstand im Game und wo ich meine eigenen Baustellen sehe. Anschließend gab er mir die konkreten Tipps zu Openern, Techniken für Attraction und Comfort, Mimik und Gestik sowie natürlich das Innergame. Mit diesen Tipps hat Doktor Daygame mein Daygame auf ein ganz neues Level gehoben. Bereits am Coachingtag hat sich meine NC-Ratio deutlich verbessert gehabt.

und ich konnte wieder durchstarten

Ausgehend von diesem neuen Level konnte ich mein Game in den vergangenen Monaten dann noch weiter verbessern. Es war also wichtig, dass ich professionelle Hilfe in Anspruch genommen habe, um die angesprochene Blockade zu lösen. Andernfalls hätte es mich vielleicht viel Entwicklungszeit gekostet und womöglich sogar nachhaltig frustriert.
Und das sollte nicht sein! Es heißt „Game“, dann sollte es auch Spaß machen.
Genauso wichtig war es aber auch, nicht einfach irgendein Coaching-Angebot in Anspruch zu nehmen. Bedenke immer, dass die selbsternannten Gurus oftmals nur ihr eigenes Game als Blaupause anbieten können. Das ist nur dann hilfreich, wenn dieses Game auch wirklich zu dir passt.

Was denkt ihr, was war mein Sticking Point, über den mir Doktor Daygame hinweg geholfen hat? Schreibt es mir in die Kommentare. Vielleicht verrate ich euch die Antwort ja. 😉

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