Blogs, Bücher, Podcasts, Videos und Coachings

Blogs, Bücher, Podcasts, Videos und Coachings sind die Hilfsmittel der Wahl in allen Self-Improvement-Bereichen – nicht nur im Bereich Pick Up. In diesem Artikel erfährst du, wieso diese Hilfsmittel einen Nutzen für dich haben und worin er genau besteht. 

Zuerst Kosten niedrig halten

Wann immer ich mit einem neuen Hobby / Interessensgebiet anfange, versuche ich immer erst einmal die Kosten niedrig zu halten. Das habe ich beim Fitness, beim berufsbegleitenden Studium, beim Cabrio fahren, beim Value Investing, beim Webcontent-Marketing und letztlich auch beim Self-Improvement so gehalten.

Schließlich weiß ich ja nicht genau, wie lange ich Freude daran empfinden werde. Wenn man viel Geld in eine Anfangsausstattung steckt, und dann aber feststellt, dass man keine Lust mehr darauf hat, ist es schade um das Geld.

Je länger ich dann an der Sache dranbleibe, desto eher bin ich bereit, etwas mehr in meine Ausstattung zu investieren und so die Qualität meiner Umsetzung des Gelernten weiter zu verbessern.

Somit habe ich zu Beginn meines Interesses für Self-Improvement / Pick Up auch fast gar nichts investiert. Ich habe Blogs gelesen und zwei Bücher gekauft. Das Wichtigste sind ja eh die Praxiserfahrungen, die man Infield sammelt und die sind kostenfrei.

Blogs

Blogs fand ich für mich persönlich ideal: Dort konnte ich die Entwicklung eines einzelnen aspiring Players theoretisch vom ersten Approach bis zur Gegenwart zurückverfolgen.

Dessen Entwicklung konnte ich dann für mich als Blaupause verwenden und hatte somit eine grobe Richtschnur, an der ich mich entlang hangeln konnte.

Ich lernte: Über einen Blog bekommst du die Entwicklung und die Erfahrung eines anderen Menschen, der da ist, wo du hin willst, detailliert dargestellt.

D.h. ich konnte kostenfrei von den Erfahrungen eines anderen profitieren, um dessen positive Entwicklung nachzumachen und seine größten Fehler zu vermeiden.

Ein Blog sparte also nicht nur Geld sondern auch Zeit und Nerven.

Der Nachteil liegt aber darin, dass das Lesen vieler Blogartikel selbst sehr zeitaufwändig ist. Man muss eben auch die Irrtümer und Verfehlungen des Autors mitlesen. Was also an Praxiszeit eventuell eingespart werden kann, geht dann wiederum als Lesezeit drauf.

Außerdem ist der Wahrheitsgehalt bei manchen Blogs eher zweifelhaft. Manche Dinge sind einfach nicht mehr zeitgemäß oder sogar schon widerlegt. Genau wie beim Austausch mit anderen Anfängern in den Lairs, solltest du daher eine gewisse Skepsis bewahren und Dinge auch einmal hinterfragen.

Darüberhinaus ist es schwierig eine konkrete Lösung für ein bestimmtes Problem zu finden. Selbst wenn man diese Lösung einmal gefunden hatte, ist es schwierig, sie hinterher ein zweites Mal zu finden. Denn dafür muss man sich eventuell wieder durch hunderte Einträge wühlen.

Bücher

Bücher empfinde ich ein wenig als die komprimierte Form von Bloginhalten.

In diesen hat der Autor idealerweise seine Erlebnisse und Erfahrungen komprimiert und auf das Nützliche und Zielführende zusammen geschnitten.

Anstatt mich also weiterhin durch hunderte oder tausende von Blogartikeln zu kämpfen, konnte ich für etwas Geld also Erfahrungen, Ideen und Problemlösungen auf ein paar hundert Seiten erwerben. Das sparte viel Zeit.

Bis heute sind Bücher meine liebste Wissensquelle im Bereich Pick Up / Self Improvement. Die Bücher sind häufig gut rezensiert bzw. haben einen gewissen Ruf in der Community und ich weiß demnach, dass das, was ich lese, in der Regel Hand und Fuß hat.

Der Nachteil ist allerdings, dass das darin Beschriebene natürlich immer nur theoretisch dargestellt werden kann. Selbst eine bebilderte Anleitung ist immer noch Lichtjahre von der Realität und der späteren eigenen Praxiserfahrung entfernt.

Wenn du dir also Bücher kaufen willst, verlasse dich erst einmal auf die Empfehlungen der Community. Mit der Zeit wirst du einen gewissen Stil und Geschmack entwickeln. Dadurch wirst du dann auch selbst weitere Schätze im Bereich Literatur finden.

Podcasts und Videos

Podcasts und Videos sparen noch einmal etwas mehr Zeit. Ich muss nicht mehr selbst lesen sondern bekomme das gewünschte Wissen und die Erfahrungen vorgetragen.

Videos haben zusätzlich den Vorteil, dass ich visuelle Praxisbeispiele (Infield-Videos) anschauen kann. Das ist deutlich besser als eine bebilderte Anleitung.

Aber dennoch sind auch Podcasts und Videos noch meilenweit von einer Analysemöglichkeit der eigenen praktischen Erfahrungen entfernt.

Man kann lediglich sehen bzw. hören und versuchen nach zu machen. Eine Analyse unbemerkt wiederkehrender Fehler ist nicht möglich.

Und wenn es um die Herkunft mancher kostenloser Videos und Podcasts geht, ist deren Quelle wiederum unter Umständen zweifelhaft.

Ich nutze Podcasts und Videos regelmäßig. Hauptsächlich die kostenlosen Inhalte, aber ich habe auch schon für ein Videoprodukt Geld ausgegeben.

Sobald du erste eigene Erfahrungen gesammelt hast, solltest du auch auf Videos und Podcasts zurückgreifen. Genieße diese aber mit Vorsicht und Augenmaß. Versuche immer noch zu hinterfragen und deinen eigenen Stil zu finden.

Wenn du bereit bist, für ein Videoprodukt Geld auszugeben, gibt es große Namen und teilweise auch öffentliche Rezensionen, denen man in gewissem Maße Vertrauen schenken kann.

Coachings

Coachings haben den großen Vorteil, dass man gezielt auf seine Fehler und Verbesserungsmöglichkeiten angesprochen wird. Ein Coach stößt einen eben dahin, wo es weh tut. Er sieht Dinge, die ich nicht sehe und gibt mir Lösungen dafür.

Wenn ich diese Lösungen implementiert habe, kann er meine Veränderung wiederum überprüfen und ich komme in eine stetige Aufwärtsentwicklung.

Weiterhin kann ich vom Mindset des jeweiligen Coaches profitieren. In intensiven Gesprächen kann er mir die Augen öffnen, meinen Blick schärfen und mir ganz neue Denkweisen vorführen.

Wenn ich auch noch einen Coach gefunden habe, dessen Stil ich als gut empfinde, sind die Entwicklungschancen gigantisch.

Außerdem spart das Coaching noch einmal mehr Zeit: Ich bekomme die geballte Weisheit eines erfahreneren Coaches in kurzer Zeit und unmittelbarer Anwendung geboten.

Der Nachteil ist aber der Preis: ein Coaching kostet deutlich mehr als Bücher oder Videoprodukte bzw. Online-Mentoring-Programme.

Und natürlich sind die durch das Coaching erlangten Erfahrungen nicht konservierbar. Wenn ich nicht selbst rausgehen würde, würden die erlernten Fertigkeiten schnell wieder verschwinden.

Da ich aber selbst praktisch jeden Tag infield gehe und meine Erfahrungen sammele und somit eine stetige Entwicklung habe, verwende ich Coachings nur sehr zielgerichtet:

Wenn ich ein Plateau erreicht habe, nicht mehr weiterkomme und keine Ahnung habe, woran es liegt, buche ich ein kleines Coaching. Das bringt mich von meinem Plateau und erhält die Freude.

Wenn du also sehr wenig Zeit hast oder nicht mehr weißt, wie du deine Entwicklung verbessern kannst, solltest du über ein Coaching nachdenken.

Fazit Blogs, Bücher, Podcasts, Videos und Coachings

Blogs, Bücher, Podcasts, Videos und Coachings haben alle ihre Berechtigung und sollten dich alle auf deinem Weg begleiten.

Es gilt bei jedem dieser Unterstützungsmedien zwischen Vorteilen und Nachteilen abzuwägen.

Gerade am Anfang lohnt es sich, die Kosten niedrig zu halten und erst eigene Erfahrungen zu sammeln. Wenn das aber nicht geht oder du schon weiter in deiner Entwicklung bist, kannst du den Kauf eines Produktes in Erwägung ziehen.

Es lohnt sich auch einmal Geld auszugeben, wenn du damit Zeit und Nerven sparen kannst und von einem Plateu herunterkommst.

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