Update von mir

Seit einiger Zeit habe ich nicht mehr geschrieben und möchte euch daher an dieser Stelle mal wieder ein Update von mir geben.

Dass ich nicht mehr geschrieben habe, liegt in erster Linie daran, dass meine Entwicklung irgendwann schlicht und einfach steil bergauf gegangen ist, sodass ich damit erst umgehen lernen musste. Irgendwann ist die Logistik das Hauptproblem – wie kriege ich alles unter einen Hut.

Ich kann mich noch erinnern, dass es Zeiten gab, in denen ich wirklich fest daran glauben musste, dass ich dahin komme, wo ich hin will. Zu lang erschienen mir die Dürreperioden, in denen ich viel tat, aber wenig dafür erntete. Lediglich meine feste Überzeugung und die aufmunternden Worte einzelner anderer PUAs hielten mich in diesen schwierigen Phasen bei der Stange.

Aber wenn ich das große Bild meiner Entwicklung rückblickend betrachte, geschah doch alles nach dem logischen Entwicklungsschema:

  1. Telefonnummern bekommen
  2. Telefonnummern fester machen
  3. Textgame effizienter gestalten
  4. Dates bekommen
  5. Dates effizienter gestalten
  6. Layen
  7. schneller Layen

Dabei war jeder der genannten Schritte erst ein Erfolg und anschließend ein Plateau, von dem ich wieder runter musste, um die nächste Stufe zu erreichen.

Diese Plateaus habe ich durch unterschiedliche Mittel wieder verlassen können:

  1. Austausch mit erfahreneren PUAs
  2. Austausch mit Beginnern
  3. gute und fachspezifische Literatur
  4. Online-Kurse

Ungefähr im April war es dann soweit: Ich fing an, regelmäßig zu layen. Meinen Höhepunkt erreichte ich gegen Ende April, als ich innerhalb von vier Tagen drei unterschiedliche Mädels layte – zwei davon Notches, also Mädchen, die ich zum ersten Mal layte.

Seit diesem Zeitpunkt habe ich mich selbst zum Intermediate erklärt: D.h. ich laye mittlerweile, muss aber noch einen relativ hohen Aufwand dafür betreiben. Ich muss immer noch jeden Tag rausgehen und Nummern sammeln. – Meine Rejectionquote ist nach wie vor sehr hoch und selbst feste Telefonnummern springen mir im Verlauf des Textgames ab.

Aber das ist absolut ok für mich. Ich bin aktuell in einer Phase meines Lebens, in der ich dieses dem Game zu einem großen Teil unterordne.

Denn auch ansonsten hat sich in meinem Leben viel getan: Ich habe meinen Job gekündigt und bin zurück nach Stuttgart gegangen. Das Projekt in Frankfurt habe ich beendet und bin zu meinem alten Lebensmittelpunkt zurückgekehrt.

Frankfurt war für mich privat und insbesondere mein Game eine unglaubliche Erfahrung, für die ich unglaublich dankbar bin. Aber die Wohnungssituation ist in Frankfurt so unangemessen, dass es für mich keine Alternative zu einer Rückkehr nach Stuttgart gab.

An Frankfurt werde ich vorwiegend zwei Dinge vermissen:

  1. die guten Kontakte –  Frankfurt ist und bleibt die heimliche Pick Up-Hautpstadt Deutschlands
  2. die Touristinnen – in Frankfurt war es immer möglich, noch schnell auf dem Touristenpfad nach einer oder zwei Touristinnen Ausschau zu halten, die in der Regel sehr dankbar waren für gebildete Männer, die sie ansprechen

Nun bin ich aber wieder zurück in Stuttgart und hier dabei, mir neue Dinge aufzubauen:

Durch meine Rückkehr aus Frankfurt musste ich meine dortigen FBs auf einen Schlag abgeben. Das war natürlich schade, da mir beide Mädchen sehr ans Herz gewachsen waren. Gleichzeitig wird es aber schon auf kurze Sicht wieder einen positiven Schub für meine Entwicklung bedeuten: Ich muss mir hier in Stuttgart eben wieder etwas Neues aufbauen.

Aber eine höhere Pick Up-Macht scheint dennoch wieder einmal ein Auge auf mich geworfen zu haben. Denn bereits zwei Wochen vor meiner eigentlichen Rückkehr nach Stuttgart habe ich hier ein Mädchen angesprochen, das sich als so perfekt erwiesen hat, dass ich sie nach längerem Verhandeln zu meiner festen Freundin gemacht habe.

Natürlich nicht-exklusiv. Ich habe ihr von Anfang an gesagt, dass meine Entwicklung im Game und die damit erforderlichen Erfolge in meinem Leben gerade höchste Priorität genießen. – Ich bin bereit, alles dem Game unterzuordnen und ebenso bereit, die Beziehung zu ihr schlagartig zu beenden, wenn sie versuchen sollte, diese Entwicklung in irgendeiner Form zu unterminieren.

Mein Neuaufbau eines FB-Kreises in Stuttgart erfolgt also nun aus der komfortablen Situation heraus, dass ich eine Freundin habe, die mich liebt und die ich zwei- bis dreimal pro Woche sehe. Großartig!

Durch den Wegfall meines Jobs wird früher oder später das Geldverdienen ein größeres Thema werden. Mein Geld wird ungefähr für ein Jahr reichen. Wenn ich es schaffe, sparsam zu leben, auch etwas länger. Das ist nett, aber natürlich keine dauerhafte Perspektive. Hier werde ich mir etwas überlegen müssen. Es ist aber klar für mich, dass ich momentan nicht wieder in irgendein Büro zurückkehren kann.

Ich habe 16 Jahre Erfahrung im deutschen Bankensektor – habe alles gesehen – von der Kasse bis zum Investment Banking. Und die Luft ist raus. Es gab für mich nichts Interessantes mehr zu sehen und ich wollte nicht mehr in einer Bank arbeiten. Auch der grundsätzliche Gedanke eines 9-5-Jobs ist mir mittlerweile völlig fremd.

Das Game ist das einzige, was mich wirklich fordert und das einzige, was meine individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten wirklich weiter entwickelt.

Mittlerweile sehe ich auch die Verbindung des Games zu meiner bisherigen Entwicklung deutlicher: Ich war in der Bank 15 Jahre im Verkauf. Ich bin ein Verkäufer, mit Leib und Seele. Dort liegen meine Stärken und meine bisherigen Erfahrungen. Das Game hat das nur noch deutlicher zum Vorschein gebracht.

Einige Perspektiven tuen sich am Horizont des Geldverdienens wie magisch von alleine auf: Hier in Stuttgart habe ich – neben den bereits länger bestehenden Verbindungen zum lokalen Lair – erste Kontakte zum Inner Circle von RSD geknüpft. Dadurch bin ich mittlerweile zu einem der beiden Hosts des wöchentlichen Daygame-Workshops aufgestiegen. Dort biete ich zusammen mit Sven Schober Pick Up-Beginnern theoretischen Input und geführte Einzel- und Gruppencoachings an – momentan völlig kostenlos.

Es war absehbar gewesen, dass ich jetzt anfangen würde zu coachen. Schon in meinem harten Winter 2017 sind viele frische Beginner auf der Zeil auf mich zugekommen und haben mich nach Tipps und Erfahrungen befragt. Nun, ich habe grundsätzlich immer bereitwillig Auskunft und Tipps gegeben. Gedacht habe ich mir dabei nicht viel.

Aber spätestens nachdem ich das Intermediate-Level erreicht hatte, merkte ich doch, dass die Luft oben schnell dünn wird und es nicht mehr so viele andere Player über meinem Level gibt. Mit anderen Worten: Ich verfüge über Wissen und Erfahrungen, die wertvoll (weil selten) geworden sind.

Wenn ich nun noch meine Erfahrungen im Verkauf hinzuziehe, habe ich allein schon ein ganz wertvolles Skillset, das sich vermarkten lassen dürfte.

Aber erstmal schauen! Im Moment möchte ich mich weiter nur dem Game widmen und werde einfach schauen, was das Schicksal mir geben wird. Ich denke, ich werde in einem Jahr nicht mit leeren Händen dastehen. Und zur Not arbeite ich dann wieder eine Zeit lang. Wir werden sehen.

So, das war es erstmal von meiner Seite. In den kommenden Tagen und Wochen werde ich wieder etwas mehr Input geben.

Wenn ihr eine konkrete Frage beantwortet oder ein bestimmtes Thema von mir theoretisch aufbereitet haben wollt, schreibt es mir in die Kommentare. So kann der Blog wieder etwas mehr aufleben.

OJay

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