Frauen verstehen ist eine Kunst, die auf Psychologie und dem Verständnis von Körpersprache fußt. Frauen verstehen ist aber auch ein Kampf mit öffentlichen und sozialen Lügen und Vorurteilen. Was Frauen wollen ist nicht gleich das, was Frauen denken, das sie wollen. In diesem Beitrag geht es darum, dass es dir als Mann leichter fällt, Frauen zu verstehen. 

Inhaltsverzeichnis

Frauen und ihre Psychologie verstehen ist für viele Männer ein echtes Problem. Die Einen realisieren das erst, wenn sie eine Freundin haben, die Anderen bereits dann, wenn sie eine Freundin finden wollen. Wir haben sogar Männer kennengelernt, die von vornherein Abstand davon nehmen, Frauen kennen zu lernen. Das alles, weil sie das Gefühl haben, dass sie Frauen und ihre Psychologie einfach nicht verstehen können. 

Frauen und Psychologie verstehen war noch nie einfach für Männer. Zahlreiche Sprüche zeugen davon, dass es auch den berühmtesten und erfolgreichsten Männern oftmals schwer fiel, Frauen zu verstehen.

„Es gibt zwei Sorten von Männern. Die einen verstehen ‚etwas von Frauen‘, die anderen sind solche, die einfach ‚Frauen verstehen‘.“

Sten Nadolny deutscher Schriftsteller

Aber nicht nur Männer haben Probleme damit, Frauen zu verstehen. Auch Frauen haben oftmals frappierende Probleme sich selbst und andere Frauen zu verstehen.

Nach unserer Erfahrung sind die Gründe dafür zahlreiche:

  1. gesellschaftliche und soziale Prägungen
  2. weibliche Kommunikation
  3. die Funktionsweise des weiblichen Egos
  4. weibliche (zweigleisige) Paarungsstrategie
  5. weibliche Emotionen

Wir wollen im Folgenden den Hintergrund zu diesen Faktoren genauer erläutern, damit es dir leichter fällt, Frauen zu verstehen.

Frauen und die Gesellschaft

Wer Frauen verstehen möchte, muss ihren Bezug zur Gesellschaft verstehen. Frauen sind sozialere Wesen als Männer.

Frauen sind traditionell stärker auf die Gesellschaft angewiesen als Männer. Der Grund hierfür liegt darin, dass Frauen das körperlich schwächere Geschlecht sind und auch von jeher waren. In einer Welt voll wilder Tiere und anderer Gefahren war eine Frau alleine schutzloser und somit schutzbedürftiger als ein Mann. Während Männer alleine eine höhere Überlebenschance hatten, konnte eine Frau ihre Überlebenschancen wesentlich erhöhen, indem sie sich einer oder mehreren weiteren Personen anschloss. 

Dementsprechend war es für das Überleben der Frau wesentlich wichtiger, den jeweils geltenden Normen und Regeln der Gesellschaft wenig oder möglichst gar nicht zuwider zu handeln – oder sich wenigstens nicht dabei erwischen zu lassen. Diese gesellschaftliche Prägung der Frau lässt sich heute noch gut daran erkennen, dass die Frau insgesamt sehr häufig der sozialere Teil in einer Partnerschaft mit einem Mann ist. Sie legt Wert darauf, dass Kontakt und regelmäßige Treffen zu anderen Paaren und den Familien gehalten werden und bremst ihren Lebensgefährten gerne einmal aus, wenn dieser sich wiedermal mit allen anlegen möchte. 

Wer Frauen verstehen möchte, muss zuerst verstehen, wie unsere heutige Gesellschaft und ihre Prägungen entstanden sind. Unsere Gesellschaft ist heute geprägt durch die monotheistischen bzw. abrahamitischen Religionen. Judentum, Christentum und Islam ist gemein, dass das Erbrecht eine besondere Rolle einnimmt. Name und Herkunft spielen eine wesentliche Rolle (eben Nachkommen Abrahams), um sich zu identifizieren und zu definieren. Damit einher geht in diesen Religionen der Ansatz, Vermögen vererbbar zu machen und über die Generationen zu erhalten. Dieser Ansatz war es, der die Fülle (Abundance) unserer Vorfahren auf einen Schlag beseitigte. Es wurde nicht mehr von der Hand in den Mund gelebt und miteinander geschlafen, sondern Vermögen und Identifikation angehäuft.

Frauen und die Zähmung ihrer Sexualität verstehen

Frauen zu verstehen, bedeutet auch, die sozialen Beschränkungen der weiblichen Sexualität zu verstehen.

Es gibt gewichtige Stimmen in der Literatur, die davon ausgehen, dass weite Teile der Menschheit vor tausenden von Jahren sexuell sehr frei gelebt haben. Die Fülle erstreckte sich eben nicht nur auf Nahrung und Ernährung sondern auch auf Soziales und Sexualität. Vergleiche mit den Bonobo – einer Primatenart, die uns Menschen genetisch unglaublich nah verwandt ist, und deren Sexualverhalten lassen solche Schlüsse zumindest zu. Und diese Bonobo Affen haben eben sehr viel Sex untereinander – eigentlich ständig. Nachkommen, die so entstehen, lassen sich kaum einem Vater zuordnen und werden von der Gemeinschaft gemeinschaftlich erzogen.

Dieser Zustand war natürlich dem oben bereits erwähnten Streben nach eindeutiger Zuordnung von Familie, Nachkommen und Vermögen nicht zuträglich. Und noch weniger konnte die Menschen in so einem „Durcheinander“ kontrollierbar gehalten werden. Bis heute wohl eines der Hauptansinnen der Religionen.

Wenn es also darum geht, Frauen zu verstehen, muss immer auch verstanden werden, dass Judentum, Christentum und Islam eine Komponente gemeinsam haben: die Zähmung der weiblichen Sexualität. 

Wenn wir uns eine Frau anschauen und das Ego mal ein bisschen beiseite lassen, stellen wir fest: Der weibliche Körper ist eine nahezu perfekte Sex- und Gebährmaschine – dafür ist er optimiert worden. Sexualität spielt also im Leben und Wesen der Frau traditionellerweise eine bedeutend größere Rolle, als es unsere Gesellschaft im Großen und jede Frau im Einzelnen gerne hätte.

Die frühe Gesellschaft

Die Gesellschaft vor 25.000 und mehr Jahren war eine Gesellschaft, in der Sexualität eine wesentlich größere Rolle gespielt hat als heute. Und eine Welt, in der Sex wesentlich freier gelebt wurde als heute. Das gilt vielleicht nicht für alle Gesellschaften – wohl aber für einen nennenswerten Teil.

Sex wurde also keineswegs auf die Fortpflanzung beschränkt, sondern spielte eine wesentliche Rolle als sozialer Klebstoff – zum Abbau von Aggressionen, ebenso wie zum Trösten oder allgemein, um sich Zeit und Langeweile zu vertreiben. Frauen waren Sexmaschinen…

Erst indem die Religionen die Menschen manipulierten, wurde die weibliche Sexualität beschämt und versteckt. Sex wurde in Hinterzimmer, dunkle Ecken und moralische Zwielichtigkeit verdrängt. Frauen kann man erst dann verstehen, wenn man versteht, dass sie ihre Sexualität zu weiten Teilen permanent unterdrücken müssen. Und sich dessen oftmals nicht einmal bewusst sind.

“Ich bin nicht so eine…” wurde das geflügelte Wort, das jede Frau schon einmal bei irgendeiner Gelegenheit gesagt hat. Und der Mann fragt sich nur “Aber wo finde ich denn nun ‘so eine’? Wer ist diese ‘so eine’?”. Die Antwort ist: Jede Frau ist so eine, aber nur dann, wenn sie sich nicht beobachtet und nicht verurteilt vorkommt. Frauen wirklich verstehen, bedeutet sie als sexuelles Wesen zu verstehen.

Eine Frau wird sich nur dann dem Sex mit einem oder mehreren Partnern hingeben, wenn sie nicht das Gefühl hat, eine Schlampe (“so eine”) zu sein. Wer eine Frau verstehen, verführen und ihre Sexualität ungehemmt genießen möchte, muss ihr das Gefühl geben, dass sie nicht für ihre Sexualität verurteilt wird.

Frauen und “Schlampe” verstehen?

Wie wir oben bereits festgestellt haben, haben die Religionen weitgehend einheitliche gesellschaftliche Standards dafür konstruiert, wann eine Frau eine oder keine “Schlampe” ist. Demnach darf eine Frau nur dann Sex haben, wenn sie sich an den gesellschaftlichen Rahmenvertrag hält. Um Frauen zu verstehen, muss man auch den gesellschaftlichen Rahmenvertrag verstehen: Sex gegen Schutz und Fürsorge, mit der Absicht auf Nachwuchs und Familiengründung. Wenn eine Frau also den gesellschaftlichen Rahmenvertrag bricht und einfach nur Sex gegen Sex oder Sex gegen einen Wochenendtripp nach Mallorca eintauscht, ist sie im gesellschaftlichen Sinne eine “Schlampe”. Wer das nicht versteht, wird auch Frauen nicht verstehen und auch keinen Erfolg mit Frauen haben. Vielleicht sogar keine Freundin finden.

Der gesellschaftliche Rahmenvertrag

Das Wort “Schlampe” muss man dabei richtig verstehen. Es drückt aus, dass eine Frau sich nicht an den gesellschaftlichen Rahmenvertrag hält und demnach nicht für eine ernsthafte gesellschaftliche Beziehung zu gebrauchen ist. Daher wird die Diskreditierung als “Schlampe” nach unserer Erfahrung mindestens genauso oft von Frauen ausgesprochen wie von Männern – wenn nicht sogar wesentlich öfter.
Insgesamt sind unserer Erfahrung nach regelmäßig Neid und Eifersucht diejenigen Motivationen, die Frauen und Männer dazu bringen, andere Frauen als “Schlampen” zu bezeichnen.

Einige Stimmen verstehen in der Titulierung als Schlampe das Äquivalent zum Abstempeln männlicher Konkurrenten (durch andere Männer) als “Der muss schwul sein!”. In beiden Fällen wird ausgedrückt, dass der jeweilige Mann (“schwul”) oder die jeweilige Frau (“Schlampe”) für den Vollzug des gesellschaftlichen Vertrages disqualifiziert seien. (vgl. zum letzten Abschnitt The Rationale Male, S. 132 f.)

Dieses Denken und Wissen ist auch heute noch im Unterbewusstsein jeder Frau hardwired. Wenn eine Frau also überhaupt – und erst Recht, ohne eine ernstgemeinte Beziehung anzustreben – Sex haben möchte, muss sie eine ganze Menge von rationalen Verrenkungen machen, die getrost als relativ irrational wahrgenommen werden können. Frauen verstehen ist nicht einfach.

Denn eine Frau, die – ohne eine ernsthafte Beziehung zu dem Mann anzustreben – Sex haben will, ist in ihren eigenen Augen eine Schlampe. Es bedarf zahlreicher Rationalisierungen (oftmals erst im Nachhinein), die dafür sorgen, dass dieser Sex “nicht zählt”.

Weibliche Rationalisierungen verstehen

Hier einige der Alltime-Favoriten:

  1. Der Alkohol war schuld, das zählt nicht..
  2. Mein Freund hat sich mit mir gestritten, das zählt nicht.
  3. Es war im Urlaub, das zählt nicht.
  4. Ich war emotional, das zählt nicht. Etc.

Problematisch wird das Thema dann, wenn einzelne Frauen soweit gehen, dass sie einvernehmlichen Sex im Nachhinein als Vergewaltigung verstehen und darstellen. Wir haben in der Vergangenheit bereits mit einigen jungen Männern zusammengearbeitet, die dadurch überrascht wurden, dass Frauen nachträglich zur Polizei gegangen sind und versucht haben, aus einvernehmlichem Sex Vergewaltigungen zu konstruieren. Teilweise werden junge Männer dadurch traumatisiert und in eigenen Fehlwahrnehmungen gefangen.

Es gilt also nach wie vor festzuhalten, dasss Frauen auch im 21. Jahrhundert unter einem unglaublichen Druck stehen, wenn es darum geht, ihre Sexualität zu verstehen, zu erfahren und zu erleben. Falsche Moral und Ideologien zwingen Frauen immer wieder dazu, ihre wahre Sexualität zu verleugnen und zu verstecken, damit sie nicht als “so eine” von sich selbst und anderen verstanden und wahrgenommen werden. 

Wir halten nochmals fest: Um alle nachfolgenden Elemente und Verhaltensweisen von Frauen zu verstehen ist es wichtig, die Beziehung von Frauen zur Gesellschaft zu verstehen.

Im nächsten Schritt geht es nun darum Frauen und ihre eigene Form der Kommunikation zu verstehen.

Weibliche Kommunikation

Wenn es darum geht Frauen zu verstehen, spielt Kommunikation eine wichtige Rolle. Insgesamt ist Kommunikation der Schlüssel, um Menschen im allgemeinen zu verstehen. 

Dabei findet Kommunikation auf mehreren Ebenen statt. Wir wollen nicht nur auf der rein verbalen also wörtlichen Kommunikationsebene hängen bleiben. Stattdessen wollen wir auch andere Ebenen verstehen, die in der zwischenmenschlichen Kommunikation eine gewichtige Rolle spielen. Neben der bereits genannten verbalen Kommunikation sind dies die Körpersprache und die weiteren nonverbalen Signale, die Frauen abgeben und die in der Verführung von Frauen oftmals als Indicators of Interest bezeichnet werden. 

Aber wenn es darum geht, wie Frauen kommunizieren, sind es oftmals auch die Dinge, die gerade nicht gesagt werden, die eine besonderes wichtige Rolle spielen.

Aber der Reihe nach:

Wie oben bereits dargestellt, gilt die Frau von jeher (aufgrund körperlicher Unterlegenheit) als das “schwächere Geschlecht”. Dieser Umstand ist wohl die Hauptursache dafür, dass die Frau sich über die Jahrtausende der Menschheitsgeschichte eine grundsätzlich andere Form der Kommunikation angewöhnt hat. Diese alternative Form der Kommunikation zu verstehen, ist ein Schlüssel dazu Frauen zu verstehen.

Sozialere Kommunikation

Auch zeigt sich oft, dass weibliche Kommunikation eher sozial ist im Vergleich zur männlichen. Es wird eher inkludiert und integriert als ausgegrenzt und abgegrenzt. Diese Kommunikation zeigt sich schon bei kleinen Mädchen, die beim Spielen eher die Gemeinsamkeiten betonen und Unterschiede als weniger wichtig herausstellen wollen. Mädchen animieren durch ihre Kommunikation eher ein Miteinander und Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Um weibliche Kommunikation bereits ab dem Kindesalter besser zu verstehen, eignet sich dieser Artikel der Harvard Business Review zur vertiefenden Lektüre.

Anspruchsvollere Kommunikation

In einfachen Worten ausgedrückt: Frauen waren von jeher körperlich schwächer und auf soziale Integration angewiesen. Sie mussten offene, direkte und womöglich ausgrenzende Konfrontationen daher vermeiden. Während Männer daher sehr einfach, direkt, ehrlich und offen kommunizieren, haben Frauen eine wesentlich anspruchsvollere Form der Kommunikation entwickelt. Diese ist wesentlich weniger konfrontativ – da sie die direkte Konfrontation aufgrund körperlicher Unterlegenheit eher vermeiden mussten. Gleichzeitig ist sie eher auf Informationsgewinnung, soziale Integration und Subkommunikation ausgerichtet. Männern fällt es naturgemäß schwerer, diese anspruchsvollere Art der Kommunikation und der dahinter liegenden Psychologie zu erlernen.Interessanterweise findet sich diese Form der Kommunikation heute auch im Wirtschaftsleben wider. Dort trägt diese Art der Kommunikation die Bezeichnung “Power Talk”. Denn auch in Unternehmen und anderen Organisationen muss die direkte Konfrontation oftmals vermieden. Weiblicher Power Talk hat es somit schon lange in die Chefetagen geschafft. Zur weiterführenden Lektüre eignet sich dieses Buch.  

Beispiel

Ein simples, aber sehr einleuchtendes Beispiel:

Zwei junge Frauen (Sie1 und 2) sind zusammen in einem Nachtclub. Nachdem beide gerade angekommen sind, geht die erste (Sie1) auf die Toilette. Nachdem Sie1 zurückgekehrt ist, eröffnet Sie2 das Gespräch.

Sie2 (in theatralisch genervtem Ton): “Oh Mann, mich haben als du weg warst drei Typen angemacht – furchtbar!”
Sie1 (antwortet in gleich gespieltem Tonfall): “Jaaaa, mich haben auch schon vier angemacht. Können die uns nicht einfach in Ruhe lassen?”

Der aufmerksame Beobachter kann hier schon deutlich erkennen, wo das eigentliche Schwergewicht der Kommunikation lag – nicht auf der Oberfläche. Die eigentliche emotionale Macht der Worte liegt in der Subkommunikation zwischen den Zeilen. Den in diesen versteckt sich die versteckte Aussage von HB1:”Ich bin verführerischer als du.”

Und damit sind wir auch schon beim weiblichen Ego. Wer Menschen verstehen möchte, muss deren Identität und Selbstbild verstehen, das auch immer durch das Fremdbild beeinflusst wird. Die Funktionsweise des weiblichen Egos zu verstehen, ist daher eine der wichtigsten Grundlagen des Studiums der Verführungskünste.

Die Funktionsweise des weiblichen Egos verstehen

Traurig aber wahr: Die meisten Menschen leben heutzutage ein fremdes und unfreies Leben und nicht ihr eigenes. Sie leben ein Leben, das sich nach Standards richtet, die ihnen von anderen oder ihrer eigenen Vorstellung selbst auferlegt wurden. Anstatt sich selbst einfach so zu akzeptieren, wie sie sind, und darauf aufbauend ein glückliches und erfülltes Leben zu leben. Auch Frauen verstehen sich selbst heute in Wirklichkeit eher als ein Produkt ihrer gesellschaftlichen Zwänge.

Als Kinder gehen wir noch ungehemmt und ohne Vorurteile aufeinander zu und laden zum gegenseitigen Spielen miteinander ein. Später jedoch wird unsere eigene Vorstellung von dem, was wir sind (und noch wichtiger:) sein müssten immer wichtiger. Wir sind gefangen in einem Abbild, das wir von uns geschaffen haben – dem Ego. 

Das Ego ist das Bild, das wir von uns geschaffen haben und dem wir nun entweder wie wahnsinnig hinterherjagen. Oder unangemessen und gekränkt reagieren, wenn wir realisieren, dass wir diesen falschen Standards nicht genügen. Wir verstehen uns als etwas, das uns von außen auferlegt worden ist.

Das betrifft in unserer heutigen Gesellschaft Männer und Frauen gleichermaßen. Frauen sind aber oftmals noch stärker betroffen, da die erwähnte gesellschaftliche Bedeutung eine gewichtigere Rolle in ihrem Leben spielt. Frauen verstehen sich viel stärker als Teil der Gesellschaft als Männer.

ein Mann will der Beste sein

Das männliche Ego funktioniert einfach ausgedrückt nach dem Modus: “Ich will der Beste sein.” Der Klügste, der Schnellste, der Stärkste…etc. Sportliche, wissenschaftliche und kulturelle Wettbewere fußen auf diesem grundsätzlichen Defekt in der männlichen Psyche. Sogar Rasierer werden Männern mit Analogien aus Rennsport und Mannschaftssport verkauft. Wer sich heute einen handelsüblichen Nassrasierer anschaut, wird die Ähnlichkeiten zum Design von Sportwagen oder Kampfgeschirr kaum übersehen können. Gesellschaft ist so einfach zu durchschauen, wenn man mal genauer hinsieht.

Frauen verstehen sich selbst als sehr verführerisch

Um Frauen und ihre Verhaltensweisen besser zu verstehen, muss man daher auch das weibliche Ego genauer unter die Lupe nehmen.

Das weibliche Ego funktioniert anders. Das weibliche Ego funktioniert nach dem Modus: “Ich bin die Verführerischste.” Der weibliche Wettbewerb findet also auf der sexuellen bzw. Beziehungsebene statt. Milliardenumsätze der Kosmetik-, Fashion- und Fitnessindustrie basieren darauf, Frauen ewige Jugend und Schönheit zu versprechen. Sie sind der beste Beweis dafür, wie das weibliche Ego primär funktioniert. 

Frauen sind gerne mysteriös

Hinzu kommt, dass viele Frauen sich selbst gerne als mysteriös und schwer ergründbar verstehen wollen. Keine Frau möchte “einfach” sein (siehe oben). Das beschränkt sich nicht nur auf das “Einfach-zu-haben-sein” sondern erstreckt sich auch auf das “Nicht-einfach-zu-verstehen-sein”. Als Daumenregel lässt sich festhalten: Je schöner die Frau, desto mehr charakterliche Macken, glaubt sie, sich erlauben zu können.

Und natürlich darf niemals der oben bereits mehrfach gestresste Grundsatz “Ich bin keine Schlampe / Ich bin nicht leicht zu haben.” vergessen werden. Es ist ein elementares Element des weiblichen Egos, dass keine Frau sich selbst als (zu) leicht zu haben, verstehen möchte. 

Das weibliche Ego findet nicht dann Befriedigung, wenn sie als erste durchs Ziel gekommen ist, sondern wenn sie genug Männern den Kopf verdreht hat und den besten Mann für sich sichern konnte. Es geht darum, die verführerischste Frau allgemein oder innerhalb einer bestimmten Gruppe zu sein.

Aber welcher Mann ist denn nun eigentlich der beste Mann für eine Frau? 

Dieser Frage gehen wir im nächsten Abschnitt nach, wenn wir uns der weiblichen zweigleisigen Paarungsstrategie widmen.

Auf was stehen Frauen? Die zweigleisige Paarungsstrategie verstehen

Wenn Männer manchmal das Gefühl haben, dass sie nicht verstehen, was Frauen wollen, liegen sie damit gar nicht mal so falsch. Denn auch Frauen selbst haben oftmals das Gefühl, dass sie, wenn es um Liebe, Sex und Beziehung geht, nicht genau verstehen, was sie denn nun eigentlich selbst wollen. 

Die Ursache liegt in der zweigleisigen, manchmal geradezu schizophrenen Paarungsstrategie der Frauen. 

Wenn es um die Fortpflanzung geht, verfolgen Frauen und Männer grundsätzlich das gleiche Ziel: Sie wollen, dass ihre jeweilige DNA erhalten bleibt und ihr eigene Zeit möglichst überdauert. 

Der wesentliche Unterschied zwischen Mann und Frau allerdings ist, dass der Mann unendlich viel Sperma zur Verfügung hat, während die Eizellen der Frau selbst in ihrem fruchtbarsten Lebensabschnitt auf eine Eizelle pro Monat beschränkt sind. 

Sperma ist billig

Wenn Männer also nach einer Sex- und potenziellen Beziehungspartnerin Ausschau halten, sind die Opportunitätskosten zu vernachlässigen. Selbst nachdem ein Mann eine Frau geschwängert hat, hat er noch unendlich viel weitere Ressourcen zur Verfügung, um unendlich viele weitere Frauen zu schwängern. In einfachen Worten: Sperma ist billig.

Männer fühlen sich daher von weiblichen Attributen angezogen, die eine hohe Fruchtbarkeit der Frau indizieren. Die weiblichen Attreibute, die statistisch eine hohe Fruchtbarkeit indizieren sind Jugend und Schönheit. Daher sind Männer traditionell bei der Wahl einer potenziellen Sexpartnerin ausgesprochen oberflächlich und beschränken sich zumeist auf diese beiden Attribute: Jugend und Schönheit.

Da die Opportunitätskosten gegen 0 gehen, hat der Mann die Überlebensfähigkeit seiner DNA dann statistisch bis zum Maximum erhöht, wenn er mit unendlich vielen jungen und schönen Frauen Sex hat. Idole wie James Bond bekommen schlagartig einen Sinn, was? 🙂

Die Optimierung der männlichen Sexualstrategie ist also dann gelungen, wenn er mit möglichst vielen jungen und schönen Frauen Sex hat.

Was wollen Frauen? Weibliche Paarungsstrategie verstehen

Die weibliche Paarungsstrategie ist wesentlich komplexer und hintergründiger. Sie ist, aufgrund der dahinter liegenden Psychologie, nicht so leicht zu verstehen. Da eine Frau pro Monat nur eine Eizelle zur Verfügung hat, sind die Opportunitätskosten sehr, sehr hoch. Sex mit dem falschen Mann kann im Falle einer Schwangerschaft fatale Folgen haben. Einerseits wegen der hohen Opportunitätskosten und andererseits wegen der (heute nicht mehr so ausgeprägten) Abhängigkeit von männlichem Schutz und männlicher Fürsorge. 

Eine Frau will sich daher nicht nur die beste für sie verfügbare DNA sichern, sondern diese auch möglichst langfristig an sich und das zu erwartende Kind binden. 

zwei Gleise, eine Meinung…

Frauen suchen also

  1. gute Gene und
  2. guten Schutz.

Da nur die wenigsten Frauen über die übersinnliche Fähigkeit verfügen, die Qualität der Gene durch bloßes Ansehen des Mannes zu ermitteln, orientieren sie sich am gesellschaftlichen Status eines Mannes. Der gesellschaftliche Erfolg und Status eines Mannes ist aus Sicht der Frau ein zuverlässiger Indikator für gute Gene, die fitte Nachkommenschaft produzieren werden. Daher daten und heiraten Frauen sich auch prinzipiell nach oben. Der Lifestyle-Status eines Mannes liegt nahezu immer über dem Status der Frauen, die er datet.

Ein hoher sozialer Status wird am häufigsten durch die folgenden Indikatoren angezeigt (vgl. hierzu auch Freundin finden):

  1. Preselected by Women (von anderen Frauen auserwählt)
  2. Leader of Men (Qualitäten als Anführer)
  3. Risk Taker (geht Risiken ein)
  4. Protector of Loved Ones (schützt, was ihm lieb ist)
  5. Willingness to Emote (lässt Gefühle zu)

Was wollen Frauen in einer Beziehung?

Diese guten Gene sollen dann möglichst in einem Mann zu finden sein, der absolut bindungswillig ist, um in Schwangerschaft und Aufzucht des Nachwuches Schutz und Versorgung zu gewähren. 

Wer einen Blick in Arzt- oder Vampirromane wirft, wird feststellen, dass der ideale Partner in diesen regelmäßig alle diese Charaktereigenschaften aufweist und somit zugleich von hohem sozialen Status aber auch ein absoluter Beziehungsmensch ist. 

Es liegt allerdings nahe, dass ein auf Frauen so anziehend wirkender Mann selten bindungswillig sein dürfte. Denn er würde sich ja von vornherein alle anderen Möglichkeiten nehmen. 

Alpha Fucks, Beta bucks

Es kommt daher nicht selten vor, dass Frauen sich von sehr egoistischen und erfolgreichen Playern (“Alphas”) angezogen fühlen und mit diesen Sex haben. Wenn es aber um die ernsthafte Beziehung oder gar Nachwuchs geht, orientieren sie sich lieber am “Beta”, da dieser eine sichere Aufzucht der Kinder gewährleistet. 

Das Resultat ist übrigens, dass der Mensch eine von wenigen Tierarten ist, die mit dem Phänomen der Kuckuckskinder zu kämpfen hat. Dieses Phänomen wird in der Literatur teilweise etwas ketzerisch auch als “Alpha fucks, Beta bucks” bezeichnet.

Aufgrund dieser nahezu schizophrenen Paarungsstrategie verstehen sich Frauen oftmals selbst kaum. Und wenn Männer sich nicht eingehender mit dem Thema auseinandergesetzt haben, beißen sie sich daran, Frauen zu verstehen, manchmal schier die Zähne aus. 

Weibliche Emotionen verstehen

Emotionale Frauen – Frauen und Gefühle verstehen

Dass Frauen in ihrer Psychologie emotionaler als Männer sind, darf heute getrost schon als Binsenweisheit bezeichnet werden. Männer wie Frauen wissen, dass Männer sich eher von rationaler Logik und objektiver Moral leiten lassen. Im Leben von Frauen hingegen nehmen ihre individuell gefühlten Emotionen oftmals eine gewichtigere Rolle ein. Wobei festzuhalten ist, dass natürlich keine Frau wie jede andere ist. Manche Frauen sind emotional wesentlich stärker als der durchschnittliche (deutsche) Mann. Dennoch müssen wir hier der Einfachheit halber etwas generalisieren. 

Frauen empfinden im Verlauf eines durchschnittlichen Tages nicht nur wesentlich mehr sondern auch wesentlich intensivere Emotionen. Das kann am manchen Tagen dazu führen, dass Frauen sich selbst als regelrechtes Opfer ihrer schwankenden Stimmungen und Gefühle empfinden. Wenn der Tag bereits mit einer schlecht aufgefassten Nachricht der besten Freundin beginnt und mit einem geplatzten Date mit dem Schwarm endet, können die damit verbundenen Emotionen und Gefühlsschwankungen für eine durchschnittliche Frau zur echten Tortur werden. Und manchmal auch für ihr Umfeld. Eine emotionale Frau zu verstehen, ist für manche Männer eine nahezu unlösbare Aufgabe.

Hormone und der weibliche Zyklus

Der Hintergrund für diese emotionale Empfindlichkeit ist im weiblichen Zyklus und den damit verbundenen Hormonausschüttungen zu sehen. Es ist im Sinne der menschlichen Art und des Überlebens derselben, dass Frauen intensive Emotionen empfinden und dadurch zu einer starken Bindung an den Nachwuchs und potenzielle Lebenspartner fähig sind. 

So lässt sich unserer Erfahrung nach häufig feststellen, dass Frauen, die gerade in der Phase ihres Eisprungs sind, einen besonders starken Drang zu sehr konkreten Handlungen verspüren. Gerade in der Phase des Eisprungs möchten Frauen besonders gern “tanzen” gehen oder sich einfach mal besonders hübsch machen und auf der Shoppingmeile “einkaufen” gehen. 

(Zum verräterischen Hüftwackeln siehe weiterführende Literatur unter diesem Link.)

Es bleibt festzuhalten, dass Frauen sich in manchen Phasen als Opfer ihrer Emotionen verstehen und sich daher nach einem Mann sehnen, der ihnen Stärke und Sicherheit geben kann. “Be the oak, not the squirrel!”

Männer müssen stark sein – manchmal

Ein Mann, der seine Emotionen auch in schwierigen Phasen unter Kontrolle hat, wird von Frauen als stark und männlich empfunden. Weil er ihnen das Gefühl gibt, dass sie sich an ihm anlehnen und auch reiben können. Wenn es mal notwendig wird. 

Es ist daher auch wichtig, nicht jede emotionale Regung einer Frau als Mann 1 zu 1 verstehen oder gar mit zu empfinden. Stattdessen gibt es einer Frau auch durchaus einmal Sicherheit, wenn man sie ihre Emotionen in einer sicheren Atmosphäre ausleben lässt. Wer hingegen ein Riesendrama macht, sobald eine Frau eine kleine Träne vergießt, wird von dieser auf Dauer nicht mehr als starker Partner empfunden werden. 

Ein Mann, der auch einmal äußerlich kühl erscheint, kann große Anziehungskraft auf eine Frau ausüben. Auch wenn viele Frauen nicht müde werden, sich über die fehlende Emotionalität eines Mannes zu beschweren.

Es gilt aber hier zu verstehen: Ein Mann sollte wissen, wann er mit seinen Emotionen frei verfahren kann und wann er sie sich lieber verkneifen sollte. Ein Mann, der in Gefahrensituationen zu Emotionalität neigt, ist ein Sicherheitsrisiko. Ein Mann, der einer Frau in geschützter Atmosphäre seine Gefühle offenbart, wird hingegen als stark wahrgenommen. 

Frauen Verhalten und Psychologie verstehen

Ziel der Psychologie ist es, menschliches Erleben und Verhalten, deren Entwicklung im Laufe des Lebens sowie alle dafür maßgeblichen inneren und äußeren Ursachen und Bedingungen zu beschreiben und zu erklären. (Quelle: Wikipedia)

Doch scheitern die meisten Männer aber auch Frauen krachend daran, die weibliche Psychologie zu verstehen oder wenigstens nachzuvollziehen. Das liegt einerseits daran, dass beim Betrachten der femininen Psychologie, alle oben genannten Teilfaktoren eine Rolle spielen. Und andererseits daran, dass nicht die generelle weibliche Psychologie mit dem Selbstverständnis einzelner Frauen zu vereinbaren sind. 

Kurzum: Ich mache mir mal wieder keine Freunde. 🙂

Frauen und Aufmerksamkeit verstehen

Eine weitere Säule der weiblichen Psychologie: Frauen brauchen Aufmerksamkeit. Egal ob in einem Club oder in einer Beziehung. Wenn Frauen sich über eine Sache beschweren, dann ist es fehlende Aufmerksamkeit. 

Auch Blickkontakte mit Frauen auf der Straße sind primär dahingehend ausgerichtet, zu überprüfen, ob der betreffende Mann nach ihnen schaut bzw. geschaut hat. Gerne wird dann auch noch mal ein zweiter Blick geworfen, um zu überprüfen, ob der Mann auch wirklich geschaut hat. Daher ist der weibliche Blick auch so ein wichtiger Indicator of Interest (siehe hierzu weiter unten). 

Wenn eine Frau nach einem Mann schaut, ist ihr wichtig, dass ER nach IHR schaut. Sie misst ihm einen gewissen Wert bei. 

Woher kommt das?

Aber woher kommt dieses weibliche Streben nach Aufmerksamkeit? Warum ist Frauen Aufmerksamkeit im allgemeinen und männliche Aufmerksamkeit im besonderen so wichtig?

Auch die Ursache hierfür liegt wiederum in der Evolution und dem Stand der Frau als dem “schwächeren” Geschlecht. Da eine Frau alleine nicht überleben konnte, benötigte sie Aufmerksamkeit der Gruppe und besonders möglichst vieler Männer um zu überleben. Eine Frau, die viel Aufmerksamkeit von vielen Männern bekommen hat, überlebte einfach eher. Aufmerksamkeit ist daher in der Vergangenheit der entscheidendste Faktor für weibliches Überleben gewesen. Eine Frau, die keine Aufmerksamkeit bekam, war demgegenüber in der unwirtlichen Vergangenheit dem Tode geweiht gewesen. Daher liegt es bis heute in der DNA jeder Frau, Aufmerksamkeit anzuziehen und möglichst zu erhalten. 

In unserer heutigen Gesellschaft, in der Frauen gerne eingeredet wird, dass sie im Alter noch genauso viel Erfolg in Sexualität und Partnerschaft haben können, ist die schwindende Aufmerksamkeit doch als größter Pferdefuß dieser Illusion zu verstehen, wie dieser Artikel zeigt.

Solipsismus

Eine direkte Konsequenz in weiblichen Psychologie aus der oben bereits erwähnten weiblichen Emotionalität ist der weibliche Solipsismus. 

Während Logik und Moral eher rational-objektiver Natur sind, drehen sich die weiblichen Emotionen eben um den Ursprung dieser – die Frau selbst. 

Im Denken und Handeln der meisten Frauen verstehen sie sich selbst als Mittelpunkt – es dreht sich alles nur um sie. Das kann Männer fast in den Wahnsinn treiben, besonders zumal Frauen sich jeglicher logischer Argumentation zu verschließen scheinen. 

Aber auch dieser weibliche Egoismus hat seine Berechtigung und ist dafür verantwortlich, dass die Menschheit Millionen von Jahre überlebt hat. Denn durch den weiblichen Solipsismus stehen die Frau selbst und ihr Nachwuchs, für den sie sehr starke Emotionen empfindet, eben ständig im Mittelpunkt allen Denkens und Handels der Frau. Das hat die Überlebenschancen wesentlich erhöht.

Dieser Solipsimus ist es auch, der dafür verantwortlich ist, dass Frauen, nachdem sie selbst einen Mann verlassen haben, so schnell emotional von ihm ablassen können. Diese Fähigkeit, sich schnell auf einen neuen (als besser empfundenen) Partner einzulassen, ist eine weibliche Ausprägung des Darwinistischen Grundsatzes “Survival of the Fittest”. Zu beobachten ist diese Fähigkeit auch dann, wenn Frauen mit deinem neuen Partner eine zweite Familie gründen und dann Stiefkinder vernachlässigen. Es ist eben im Sinner des Überleben nicht mehr sinnvoll, einen alten Familienstrang weiter zu bewässern. Die neu gegründete Familie wird dann oft als scheinender und aussichtsreicher wahrgenommen. Jetzt zerstört er auch noch die Patchwork-Familien-Illusion… 😀

Als weiterführende Lektüre bietet sich dieser Artikel an.

Frauen und ihre Tests verstehen – Wie Frauen Männer testen

Auch Frauen, bei denen du nichts gewinnen kannst, sehen es gerne, wenn du … alles wagst.

Alexander Engel

Eine weitere Besonderheit in der weiblichen Psychologie und Kommunikation zeigt sich in den subtilen Tests, denen Frauen Männer oftmals unterziehen. Männer bekommen von diesen meistens gar nichts mit, weil sie sie nicht einmal ansatzweise verstehen.

Wie oben bereits dargestellt indiziert ein hoher sozialer Status des Mannes hohe Qualität seines genetischen Materials. Ein solcher hoher sozialer Wert lässt sich natürlich am einfachsten in sozialen Interaktionen überprüfen. Daher ist der höchste Faktor bei der Ermittlung des sozialen Wertes eines Mannes auch immer die Vorauswahl durch andere Frauen.

Wenn die Überprüfung aber nicht möglich ist – zum Beispiel, weil die Frau mit dem Mann bisher vorwiegend allein und nicht in Gesellschaft war, wird sie versuchen, seinen sozialen Wert durch diese Tests zu ermitteln.

In diesen zeigt sich die ausgefeilte Art der Frau, den Mann zu verstehen, sozial zu kommunizieren und dabei Informationen zu gewinnen. Diese sogenannten “Shit Tests” können unterschiedliche Stoßrichtungen haben und sowohl den sozialen als auch sexuellen Wert eines Mannes ermitteln. Während manche offensichtlicher sind, können andere ausgesprochen subtil ausfallen. 

Ein Klassiker etwa ist der folgende Kurznachrichtendialog an einem Samstagabend um 18 Uhr:

Sie: “Hey, was machst du heute Abend?”

Er: “Hey, ich habe nichts vor. Soll ich dich abholen kommen?”

Darauf folgt Stille und er hat nie wieder etwas von ihr gehört. 

In die Falle getappt

Was ist hier passiert: Nun, in dem Moment, in dem er schrieb, dass er nichts vorhat, verlor sie schlagartig das Interesse. Offensichtlich kann er kein Mann von hohem sozialen Wert sein, wenn er den Samstagabend daheim oder in seiner Lieblingskneipe um die Ecke verbringt. Während die Frage nach dem abendlichen Vorhaben also auf der Oberfläche Bereitschaft zu gemeinsamen Unternehmungen signalisierte, wurden unter der Oberfläche Informationen ermittelt und Berechnungen abgeschlossen. Shit-Test nicht bestanden. Keine Frau möchte einen Mann, der nichts Besseres vorhat, als auf eine Nachricht von ihr zu warten. Auch wenn kaum eine Frau das offen zugeben würde.

Es bleibt zusammenfassend festzuhalten. Shit-Tests sind die Möglichkeit der Frau, etwas über den Wert eines Mannes zu erfahren, ohne dass sie ihn direkt fragen muss und so möglicherweise auf eine Lüge hereinfallen könnte. Ja, wer Frauen verstehen lernen möchte, muss um die Ecke denken können.

Weibliche Körpersprache und Signale verstehen

Wie wir oben bereits dargestellt haben, unterscheidet sich die weibliche Form der Psychologie und Kommunikation wesentlich von der männlichen. 

Wie alle Menschen kommunizieren Frauen aber nicht nur auf der verbalen Ebene sondern auch auf der nonverbalen Ebene. Für den Verführer sind die nonverbalen Signale und die Körpersprache hier ungleich wichtiger als die verbale Kommunikation. Sie zu verstehen, ist der Schlüssel, um Frauen, ihre Psychologie und ihre wahren Wünsche und Absichten zu verstehen.

Hintergrund hierfür sind wiederum die oben genannten Faktoren. Diese sorgen dafür, dass Frauen in ihrer Psychologie ein Ego und Selbstbild entwickelt haben, das oftmals mit der Realität ausgesprochen schwer in Einlang zu bringen ist. 

ein Ja ist selten

Wer schon einmal eine Frau verführt hat, wird Folgendes festgestellt haben. Es ist im Verlaufe des Verführungsprozesses nahezu unmöglich, direkte Zustimmung oder ein klares “Ja” zu erhalten. Schweigen, ein zartes “Vielleicht”, ein eindeutiger Augenaufschlag oder ein verschmitztes Lächeln sind die Signale, auf die der Verführer setzen muss, wenn er Frauen richtig verstehen möchte.

Keine Frau möchte sich zu leicht vorkommen. Ein eindeutiges “Ja” wäre ein klarer Verstoß gegen diese Grundregel. Auf die Worte einer Frau zu hören ist daher genauso in der Regel ein klassischer Anfängerirrtum. 

Wesentlich wichtiger ist es, die weiblichen Signale und Körpersprache richtig zu verstehen oder zu deuten.

Weibliche Signale verstehen – IOI erkennen

Gott sei Dank hat Mutter Natur Frauen mit einer wunderbaren, gar bezaubernden Schwäche ausgestattet – den Indicators of Interest oder kurz IOIs.

Frauen können gar nicht anders als diese abzugeben, wenn ihnen ein Mann gefällt und sie mehr über ihn erfahren möchten.

Blicke und Nervosität

Es gibt sehr viele von ihnen und sie sind oftmals nur im Zusammenspiel richtig zu deuten.

Wenn eine Frau sich oft an den Haaren spielt oder nervös im eigenen Gesicht herumfährt, ist das genauso ein klassisches Signal. Wie wenn sie im Stehen die Beine verschränkt und damit anzeigt, dass sie nicht weg möchte sondern das gerade begonnene Gespräch genießt. 

Der weibliche Blick – quer durch den Raum -, nachdem ein neuer Mann die Bar oder das Restaurant betreten hat, kann genauso ein IOI sein, wie das löchernde Ausfragen eines neuen Bekannten. 

Weibliche Körpersprache verstehen

Die menschliche Körpersprache wird von unserem Reptiliengehirn (dem Unterbewusstsein) gesteuert und ist wesentlich ehrlicher als jedes gesprochene Wort. 

Denn unsere Körpersprache ist bereits über Millionen von Jahren entstanden und spiegelt bis heute Fluchtbedürfnisse und damit Wohlsein oder Unwohlsein in zwischenmenschlichen Interaktionen ungefiltert wider. 

Sympathie / Antipathie

Je nachdem, ob der Körper oder die Gliedmaßen der Frau uns zugewandt oder abgewandt sind, können wir bereits viel über Sympathie oder Antipathie aussagen. 

Wer Frauen verstehen und erfolgreich verführen möchte, muss ihre Körpersprache lesen und verstehen lernen. Wer allein auf der verbalen Ebene der Kommunikation verweilt, wird Frauen niemals richtig verstehen können.

Zur vertiefenden Lektüre, um Frauen, ihre Körpersprache und Signale besser zu verstehen, bietet sich das Gesamtwerk des früheren FBI-Ermittlers Joe Navarro an.

Wie man eine Frau behandelt

Die Frage danach, wie man eine Frau behandelt, ist eng mit der Frage verknüpft, wie man eine Frau und ihre Psychologie verstehen soll. 

Darüberhinaus ist es aber natürlich auch erforderlich zu wissen, was man erreichen will. Wenn man mit einer Frau nur eine oberflächliche sexuelle Beziehung führen möchte, sind die Herausforderungen etwas andere als wenn man eine Frau für eine Beziehung oder Ehe finden möchte. 

Will man eine Freundin finden oder will man nur eine gute Zeit haben?

Dementsprechend sollte man sein Verhalten anpassen. Bestimmte Grundsätze müssen aber immer eingehalten werden.

„Ich möchte keine Frau sein, sonst würde ich immer an meinen Busen spielen.“

Lothar Matthäus ehemaliger deutscher Fußballspieler und Trainer