Verunsicherte Männer – mutige Männer

Seit dieses “Männerwelten”-Video erschienen ist, erreichen mich noch mehr Zuschriften, verunsicherter (vor allem junger) Männer. 

Ich möchte an dieser Stelle mal eine mögliche Sichtweise aus alternativer Perspektive gewähren.

Wir Männer sind im menschlichen Paarungsritual, das wir mal simplifizierend als Kette Ansprechen – Wiedersehen – Coitus, Partnerschaft etc. annehmen wollen, naturgemäß das aktivere Geschlecht. 

Es wird von uns also erwartet, dass wir etwas richtig machen. Genauer gesagt, wird von uns also erwartet, dass wir 1. etwas tun und 2. auch richtig. 

Dass auch 1. ein Problem (zu große Passivität beim Ansprechen tagsüber und an sehr öffentlichen Plätzen) ist, ist mir von unzähligen Frauen bestätigt worden.

In dem TV Beitrag haben wir nun ein gesehen, wie man es gerade nicht richtig macht.

Die Beispiele haben gezeigt, was ein fehlgeleitetes aktives männliches Sexualverhalten anrichten kann. 

Diese Männer haben zwar etwas getan, aber eben überhaupt nicht richtig. Und damit haben sie moralische, juristische und andere Grenzen übertreten, andere Menschen eingeschüchtert, verängstigt, traumatisiert und mithin gesundheitlich geschädigt.

Wir stellen diese Männer und das teilweise Abscheuliche, das sie produziert haben medial in einer Weise dar, die ins Exhibitionistische geht und stellen die unbekannten “Schöpfer” gnadenlos an den Pranger: “Ihr habt etwas so falsch getan, dass ihr andere Menschen dabei krank gemacht oder getötet habt.”

Die dramatische Hintergrundmusik verstärkt die eigenen Emotionen noch:”Wie kann ein Mann einem anderen Menschen so etwas nur antun?”

Warum haben diese Männer das offensichtlich Falsche getan?

Warum haben diese Männer sich nicht für einen erfolgversprechenden und für die Frau angenehmen Weg der Kontaktaufnahme und Verführung entschieden?

Sexuelle Aufklärung findet in der Schule in einem Rahmen statt, den man auch heute noch höchstenfalls als überlebensnotwendig bezeichnen kann. Alles, was darüber hinausgeht, wird im besten Fall als schwarze Information hinter vorgehaltener Hand verbreitet oder so laut in Umkleiden herausposaunt, dass es in all den Lügen und erfunden Geschichten untergeht. 

Wenn man also etwas genauer hinschaut, ist unsere Gesellschaft hinter all den nackten Brüsten auf Werbetafeln und frei verfügbarer Pornographie im Internet nämlich doch ziemlich verklemmt. Wenn ich dann noch sehe, wie eine völlig zugeknöpfte Moderatorin darüber schwadroniert, dass die Frauen in den gezeigten Vergewaltigungsfällen nun wirklich keine zu kurzen Röcke getragen haben, hinterlässt das bei mir den Eindruck, dass auch Frau Passmann sich ein bisschen zum Madonna-Whore-Complex belesen sollte. 

Die Wahrheit ist, dass von jungen Männern in dieser Gesellschaft erwartet wird, wie sie eine Frau gleichermaßen anziehen können, ohne dabei ihre (höchst)persönlichen Rechte zu verletzen. Eine Aufklärung darüber findet aber nicht statt. Im Gegenteil: Wer seine Unwissenheit preis gibt, machte sich bis vor Kurzem noch zum Gespött von Mitschülern, Freunden und Familie.

Männliche Vorbilder finden sich kaum noch in den eigenen Familien oder wenigstens dem Bekanntenkreis. Die gemeinsame Zeit der Söhne und Väter ist schon seit Generationen so gering, dass eine Weitergabe von männlichem Wissen über die klassische Verführung immer weiter versiegt ist. 

Sexismus ist in dieser Gesellschaft an der Tagesordnung. Auch Männer werden regelmäßig auf ihren “Wert” innerhalb der klassischen Rollenverteilung reduziert. Nur nicht als Sexobjekt – wie Frauen – sondern regelmäßig als “Erfolgsobjekt” oder “Kraftobjekt”. Wenn ein Mann nicht mehr arbeiten und damit Frau und Kind ernähren kann, tendiert sein Wert in dieser Gesellschaft “gegen Null”. Wir sterben früher, zahlen mehr Versicherung und genießen allgemein weniger Schutz in der Gesellschaft.

Die gezeigten Beispiele sind Extrema: nicht jeder Mann wird ein Vergewaltiger oder Belästiger. Sie sind extreme Beispiele einer Männerwelt, die nicht weiß, wie sie sich genau Frauen annähern soll, um sich selbst auf attraktive Weise zu präsentieren. 

Diejenigen Männer, die besser werden wollen in der Annäherung an und dem Umgang mit Frauen, wissen genau, dass es es sich hierbei um eine soziale Herausforderung für beide Seiten handelt, der nur mit Information, Aufklärung und Übung begegnet werden kann.

Diese Männer gehen selbstreflektierend ihr Frauenproblem an und üben den Umgang mit ihnen regelmäßig und ausdauernd. Sie sehen die Herausforderung und gehen sie mutig an!

Wenn du besser mit Frauen werden und lernen willst, wie du dich ihnen auf angemessene Art annäherst und sie verführst, buche jetzt deine Free Consultation!

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